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Erhebung: Parlament korrupteste Institution Rumäniens


Erhebung: Parlament korrupteste Institution Rumäniens
Foto: presidency.ro

Nach Meinung der Rumänen nimmt die Korruption hierzulande zu, während das Parlament nach wie vor als korrupteste Institution des Landes empfunden wird, bezeigen die Ergebnisse einer im Auftrag des Vereins zur Implementierung der Demokratie erstellten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CSOP, berichtete der Nachrichtensender Realitatea TV am Freitag. Sage und schreibe 87% der Befragten werteten die rumänische Legislative als durch und durch korrupt, während Platz 2 im Ranking der korruptesten Institutionen des Landes vom öffentlichen Finanzsektor mit 86% belegt wird, es folgen das öffentliche Gesundheitswesen (85%), die Justiz und die Lokalbehörden.

Zwei von drei Bürgern sind der Meinung, dass die Korruption in Rumänien im letzten Jahr zugenommen hat, nur 26% empfanden sie als gleich bleibend. 34% der Befragten räumten bei der im Zeitraum 26. Oktober−1. November 2011 durchgeführten Erhebung ein, im vergangenen Jahr Schmiergeld gezahlt zu haben − davon berappten 38% Schmiergelder von mehr als 100 Lei, 31% Summen zwischen 50 und 100 Lei und 30% bis zu 50 Lei.

Mehr als die Häfte der Befragten kam zudem zum traurigen Fazit, dass hierzulande Erfolg und Korruption Hand in Hand gehen und dass in Rumänien Erfolg auf redlichem Wege nicht zu erzielen sei.

 

 


Der Kommentar

Demokratie in Gefahr?

Freitag, 18. Mai 2012 von Alex Gröblacher

Acht NGOs aus der Bürgerrechtsbewegung haben der neuen rumänischen Regierung unlängst vorgeworfen, sich durch die im Senat durchgewunkene reine Mehrheitswahl nach britischem Modell eine breite Mehrheit sichern zu wollen. Eine andere NGO hat den gleichen Vorwurf vor einer Woche gemacht.  
Was ist eigentlich dran?
Was will denn das neue Wahlrecht, das eigentlich kein neues ist, weil es noch durch die Abgeordnetenkammer muss und höchstwahrscheinlich auch beim Verfassungsgericht angefochten wird?

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Rumänisches Kino kann auch unterhaltsam sein

Montag, 09. April 2012 von Sorin Georgescu

Zwei unlängst erschienene Neuproduktionen zeigen eine für die sogenannte „Neue Welle“ des rumänischen Kinos eher überraschende Eigenschaft: Humor von der natürlichen und erfrischenden Sorte, bei intelligenten Plots und ohne gespreizte Slapsticks. (Die – noch – jungen Regisseure der nach der Wende erfolgreichen Generation wehren sich allerdings zu Recht gegen die von Filmkritikern verwendeten Begriffe, die sie alle in eine Schublade stecken wollen.) 

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