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ExxonMobil und Petrom melden Sensationsgasfund vor der rumänischen Schwarzmeerküste


ExxonMobil und Petrom melden Sensationsgasfund vor der rumänischen Schwarzmeerküste
Das Bohrschiff
Deepwater Champion
Foto: petrom.com

Der US-Ölkonzern ExxonMobil und die heimische OMV-Tochter Petrom haben am Mittwoch bekanntgegeben, dass ihre Ende 2011 gestartete erste Tiefwasser-Bohrung rund 170 Kilometer vor der rumänischen Schwarzmeerküste alleim Anschein nach von Erfolg gekrönt ist. Bei dem Anfang Februar gemeldeten Erdgasfund der Domino-1-Bohrung im Neptun-Block handele es sich, ersten Schätzungen zufolge, um ein „erhebliches Gasvorkommen“ von 42 bis 84 Milliarden m3. Ein derartiges Vorkommen entspreche in etwa einer halben Milliarde boe und damit 3 bis 6 Mal dem Jahresbedarf Rumäniens, teilte die Petrom in einer Presseaussendung mit. Der OMV-Leitung zufolge handelt es sich möglicherweise um den grössten Fund im Schwarzen Meer.

 

Die Explorationsbohrung umfasse 70,7 m gesicherte Mächtigkeit des Gashorizonts, woraus sich die ersten Schätzungen auf eine Anhäufung von 42 bis 84 Milliarden m3 ergeben hätten, heißt in der Pressemitteilung des führenden rumänischen Mineralölkonzerns. Entsprechend planen ExxonMobil und die OMV nun im laufenden Jahr eine weitere Sammlung von seismischen 3D Daten − erst danach könnten Aussagen über die wirtschaftliche Realisierbarkeit einer Tiefwasser-Gasproduktion getroffen werden. Sofern die Explorationsbohrungen fortgesetzt werden, seien weitere Erdgasfunde nicht auszuschließen. Erste mögliche Förderungen könnten frühestens Ende dieses Jahrzehnts anstehen, verlautbarte die Petrom. Operator des Gasfunds ist der US-Konzern ExxonMobil, während die OMV mit 50% beteiligt ist. Gebohrt wurde vom Bohrschiff Deepwater Champion aus in dem etwa 170 km offshore liegenden "Neptun Block" in einer Wassertiefe von 930 Meter Tiefe.


Der österreichische Konzern OMV vermeldete am Mittwoch des Weiteren einen beachtlichen Gewinnsprung − einerseits profitierte die OMV vom hohen Rohölpreis im letzten Jahr, andererseits trug zu dem erheblichen Ergebnisplus des Vorjahres auch ihre rumänische Tochter Petrom ausschlaggebend bei. So erhöhte sich der EBIT-Beitrag der Petrom um zwei Drittel auf 1,165 Mrd. Euro, mit anderen Worten kam fast die Hälfte des Betriebsergebnisses in Höhe von 2,473 Mrd. Euro (+6%) aus Rumänien.


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