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IWF-Stärkung: Bulgarien verweigert Unterstützung undisziplinierter Staaten


IWF-Stärkung: Bulgarien verweigert Unterstützung undisziplinierter Staaten
Foto: Peter Freitag/pixelio.de

Das Finanzministerium in Sofia hat am Montag mitgeteilt, dass Bulgarien sich nicht an den Finanzierungsprogrammen zur "Unterstützung finanziell undisziplinierter Staaten" beteiligen werde. Das Land habe 2007 seine Schulden gegenüber dem IWF getilgt und wolle "keine finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Internationalen Währungfonds" eingehen, so eine Verlautbarung aus Sofia. Damit signalisiert das Nachbarland, sich an der beim jüngsten EU-Krisengipfel beschlossenen Stärkung des IWF um 200 Milliarden Euro nicht beteiligen zu wollen − mit dem Geld sollte verschuldeten EU-Ländern geholfen worden. 150 Milliarden Euro sollten dabei die Länder aus dem Euroraum bereitstellen, mit 50 Milliarden Euro sollten die Notenbanken der Nicht-Euro-Länder, darunter auch Bulgarien, beisteuern.

 

Die Finanzminister aus der Eurozone hatten am Montag während einer Telefonkonferenz über Lösungen der EU-Schuldenkrise, einschließlich über die Höhe des Beitrags eines jeden Landes für die IWF-Notprogramme, beraten.

 

Auch Großbritannien hatte am Montag erklärt, seinen Beitrag in Höhe von rund 25 Milliarden Euro vorläufig zurückzuhalten − man wolle über die IWF-Aufstockung und den eigenen Beitrag erst Anfang kommenden Jahres, während des G20-Gipfels in Mexiko, entscheiden.

 

Die Nicht-Euro-Länder Tschechien, Polen, Dänemark und Schweden teilten indes mit, sich an den Zahlungen an den IWF beteiligen zu wollen.

 

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