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Kaufkraftstandards: Rumänien weiterhin mit zweitgeringstem BIP pro Kopf in der EU


Kaufkraftstandards: Rumänien weiterhin mit zweitgeringstem BIP pro Kopf in der EU
Foto: sxc.hu

Nach wie vor verfügt Rumänien, nach Bulgarien, in der EU statistisch über die geringste Wirtschaftskraft pro Einwohner. 2010 lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Rumäniens pro Kopf gemessen in Kaufkraftstandards (KKS) um etwa 55% unter dem Durchschnitt der 27 EU-Staaten, so die vorläufigen, am Dienstag veröffentlichten, Schätzungen des europäischen Statistikamts Eurostat. Das geringste BIP pro Kopf wies Bulgarien mit 43% des EU-Durchschnitts auf, während Rumänien mit 45% auch nicht viel besser abschnitt.

 

Den Eurostat-Schätzungen zufolge variierte das BIP pro Kopf in Kaufkraftstandards im letzten Jahr zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten beträchtlich − von 43% bis 283% des EU27-Durchschnitts. Den höchsten BIP-Wert pro Kopf wies, wie schon im Vorjahr, Luxemburg auf, gefolgt von den Niederlanden mit einer um etwa ein Drittel über dem EU-Durchschnitt liegenden Wirtschaftsleistung pro Einwohner. Deutschland, Belgien, Finnland und Großbritannien wiesen BIP-Werte pro Kopf auf, die zwischen 10% und 20% über dem EU-Durchschnitt lagen, während Dänemark, Irland, Österreich und Schweden um rund 25% über dem Durchschnitt lagen. Spanien, Italien und Zypern wiesen Werte um den EU27-Durchschnitt auf, während Griechenland, Slowenien, Malta, Portugal und die Tschechische Republik bereits um 10% bis 20% unter den EU-Durchschnitt rutschten. Um etwa 25% unter dem EU-Durchschnitt lag die Slowakei, während die BIP-Werte pro Kopf in Estland, Ungarn, Polen, Litauen und Lettland zwischen 35% und 50% darunter lagen. Schlusslichter sind Rumänien und Bulgarien mit einer Wirtschaftskraft pro Einwohner, die etwa 55% unter dem EU-Durchschnitt liegt.

 


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