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Laszlo Tökes feilt an Plan für wirtschaftliche Selbstbestimmung Siebenbürgens


Laszlo Tökes feilt an Plan für wirtschaftliche Selbstbestimmung Siebenbürgens
Foto: szekelyhon.ro/Antalfi Jozsef

In Rumänien feilen die Ungarische Volkspartei in Siebenbürgen (PPMT) und der Landesrat der Ungarn aus Siebenbürgen (CNMT) zurzeit in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsexperten an einem „Plan zur wirtschaftlichen Selbstbestimmung Siebenbürgens“, teilten der geschäftsführende Parteivorsitzende, Toro Tibor, und der Chef des Landesrates der Ungarn aus Siebenbürgen, Laszlo Tökes, am Freitag mit. Das Projekt ist laut Tökes auf „Miko Imre-Plan“ getauft worden − Miko sei ein bekannter ungarischer Ökonom des 19. Jahrhunderts gewesen, zitierte die Nachrichtenagentur Mediafax den Vize-Vorsitzenden des Europäischen Parlaments und von Politbeobachtern als Statthalter des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban bewerteten Politiker.

„Im letzten Jahr haben wir bereits den Projektrahmen für die wirtschaftliche Entwicklung Siebenbürgens erarbeitet, den sogenannten Miko Imre-Plan. Hervorzuheben ist, dass es dabei nicht nur um Autonomie aus politischer, sondern auch aus Wirtschaftssicht geht − denn ohne wirtschaftliche Autonomie kann es auch keine Autonomie der Ungarn in Siebenbürgen geben“, so Tökes am Freitag auf einer in Oradea stattgefundenen Pressekonferenz.

Der Vorsitzende der sogenannten Tökes-Partei, Toro Tibor, erklärte seinerseits, dass der Projektrahmen in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsexperten von 4 siebenbürgischen Universitäten erarbeitet wurde: „Die Gründer der Ungarischen Volkspartei in Siebenbürgen haben dabei mit aus der ungarischen Gemeinschaft stammenden Ökonomen zusammengearbeitet − es handelt sich um Experten der Universitäten Babes-Bolyai, Sapientia und Partium. Identifiziert wurden dabei 11 Schwachpunkte der Wirtschaft Siebenbürgens“, die es zum Wohle aller Bewohner des Raums zu beseitigen gelte, Wirtschaftsprobleme seien schließlich „keine ethnischen Probleme“, sagte Toro.

Nach der Fertigstellung des „Miko Imre-Plans“ werde dieser ins Rumänische übersetzt und sodann in Bukarest der breiten Öffentlichkeit zur Debatte unterbreitet, fügte Toro hinzu.

 


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