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Moody’s: Rumäniens Bonität kann durch eine optimierte Absorption der Fördergelder positiv beeinflusst werden


Moody’s: Rumäniens Bonität kann durch eine optimierte Absorption der Fördergelder positiv beeinflusst werden
Foto: Gerd Altmann/pixelio.de

Laut einem Bericht des Ratingriesen Moody’s werden sich eine nach wie vor umsichtige Festigung der öffentlichen Finanzen, ein stetiges Wirtschaftswachstum und eine höhere Absorptionsrate der europäischen Fördergelder positiv auf das Ranking Rumäniens auswirken, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax am Freitag. Moody’s verweist des Weiteren auf die geringe Staatsverschuldung des Landes und die hierzulande weiterhin bestehenden Aussichten auf Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr – was einen auf „stabil“ lautenden Rating-Ausblick auch weiterhin sichern werde.

 

Derzeit lautet die Bonitätsnote des Ratingriesen sowohl für langlaufende rumänische Verschuldungstitel in Fremdwährung als auch jene in der Landeswährung auf „Baa3“, das Rating ist derzeit mit einem stabilen Ausblick versehen.

 

Risiken für Rumänien sieht die Ratingagentur allerdings durch die Schuldenkrise im Euroraum und auch den heimischen Bankensektor − etwa 70% der rumänische Exporte gingen derzeit in europäische Länder, eine Rezession in Euroraum könnte folglich für Rumänien wegbrechende Absatzmärkte bedeuten, während sich das Bankensystem des Landes zu 80% in ausländischer Hand befindet, heißt es im Moody’s-Bericht.

 

Am gleichen Tag hatte die Ratingagentur die Bonität für Slowenien gesenkt − die von „Aa3“ auf „A1“ herabgestuft wurde, auch lautet der Ausblick auf "negativ". Als Grund nannte Moody’s Risiken und Unsicherheiten für die öffentlichen Finanzen durch die eventuell weiterhin anstehende Unterstützung der großen Banken des Landes. Darüber hinaus sieht die Ratingagentur Risiken für die Wirtschaft Sloweniens aufgrund des Schuldenabbaus sowie der steuerlichen Restriktionen im Euroraum. Das slowenische Parlament hat inzwischen ein Spargesetz verabschiedet, aufgrund dessen 65 Millionen Euro eingespart werden sollen − ursprünglich waren allerdings Einsparungen von bis zu 300 Millionen Euro angepeilt worden.

 


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