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Nabucco-Pipeline darf auf Milliardenhilfe hoffen


Nabucco-Pipeline darf auf Milliardenhilfe hoffen
Foto: OMV AG

Endlich einmal wieder gute Nachrichten für das Nabucco-Pipelineprojekt: Die Weltbank, die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) signalisierten am Montag ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer potenziellen Teilfinanzierung des als europäische Alternative zu russischen Gasleitungen gedachten Pipeline-Projekts. Weltbank-, EIB- und EBRD-Vertreter sowie die Leitung des Nabucco-Konsortiums, zu dem bekanntlich die österreichische OMV, die deutsche RWE, die ungarische MOL, die rumänische Transgaz, die bulgarische Bulgargaz und der türkische Pipelinebetreiber Botas gehören, unterzeichneten in Brüssel ein entsprechendes Mandat zur Prüfung der Projektfinanzierung − hoben allerdings aber auch hervor, dass dies noch keine endgültige Finanzierungszusage darstelle.

Nach Angaben der potenziellen Geldgeber wird die Bereitstellung von bis zu 4 Milliarden Euro als Darlehen für das Nabucco-Projekt überlegt − womit etwa die Hälfte der geschätzten Gesamtkosten von 7,9 Mrd. Euro gedeckt wäre. Die Finanzinstitute wollen bis Mitte kommenden Jahres die endgültige Entscheidung über den Zuschuss fällen.


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