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"Neue Rechte": Rumänische Neofaschisten wollen in die Politik


"Neue Rechte": Rumänische Neofaschisten wollen in die Politik
Foto: nouadreapta.org

In Rumänien reicht der neofaschistischen Organisation „Neue Rechte“ − die bislang hauptsächlich anlässlich des alljährlichen Christopher Street Day mit ihren ultraorthodoxen Protesten gegen gleichgeschlechtliche Liebe auf sich aufmerksam machte − ihr derzeitiger Status nicht mehr, sie strebt offenbar in die hohe Politik: Die Gruppe hinterlegte am Donnerstag die hierzulande nötige Unterschriftensammlung, um ihre amtliche Registrierung als Partei zu beantragen. Etwa 30.000 Unterschriften seien zwecks rechtmäßiger Gründung und Eintragung der Partei gesammelt worden, die sich künftig „der Rettung des rumänischen Staates“ widmen wolle, teilte der Vorsitzende der Gruppierung, Tudor Ionescu, mit.

 

Es gelte, „Staat und Volk“ zu retten, deshalb habe die „Neue Rechte“ eine 25-Punkte-Programm aufgestellt, das „Rumänien unter den ersten 15 Staaten der Welt“ positionieren werde, sagte Ionescu. Zum den Kernpunkten des Programms der Neofaschisten gehören die Wiedervereinigung Rumäniens mit der Republik Moldawien „nach dem Vorbild der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik“, die Unterbindung des Geburtenrückgangs hierzulande (wobei unerläutert blieb, wie dies bewerkstelligt werden soll), die Beschlagnahme unrechtmäßig erworbener Vermögen sowie die Annullierung „betrügerischer“ Privatisierungen.

 


Der Kommentar

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