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Regierungsdokument: Ohne Sparpaket würde Rumäniens Haushaltsdefizit derzeit bei 14% liegen


Regierungsdokument: Ohne Sparpaket würde Rumäniens Haushaltsdefizit derzeit bei 14% liegen
Foto: T. Wengert/pixelio.de

Hätte die Regierung unter Ministerpräsident Emil Boc nicht vor zwei Jahren ihr drastisches Sparpaket geschnürt, so wäre das Defizit des konsolidierten Haushalts schon 2009 auf 10% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) geklettert, im Zeitraum 2010-2011 hätte es sodann 14% des BIP erreicht, bezeigt eine Analyse der Beraterin des Regierungschefs in Wirtschaftsfragen, Andreea Paul-Vass.

Zwei Drittel der in Rumänien in den letzten beiden Jahren eingeleiteten Sparmaßnahmen visierten die Verringerung des Haushaltsdefizits und die Sanierung der öffentlichen Finanzen, ein Drittel sei der Steigerung der Haushaltseinnahmen gewidmet gewesen, heißt es im Dokument.

 

Die Personalausgaben, die im Etat 2008 noch 45,6 Milliarden Lei ausmachten, wurden im Haushalt 2011 bereits auf 40,3 Milliarden Lei zurückgefahren, während die Investitionsausgaben von 32,6 Milliarden Lei auf 36,1 Milliarden Lei stiegen, erläutert das Dokument. Im Rahmen des Hilfsprogramms des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU-Kommission und der restlichen internationalen Geldgeber für Rumänien sei das Land über dessen Zentralbank und Finanzministerium bis dato mit insgesamt 17,54 Milliarden Euro gestützt worden, 11,94 Milliarden Euro kamen dabei vom IWF.

 


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