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Rumänien: Bosch steigt als zweiter Großinvestor bei Jucu ein


Rumänien: Bosch steigt als zweiter Großinvestor bei Jucu ein
Foto: bosch-presse.de

Nach dem Kauf der Nokia-Produktionsstätte im zentralrumänischen Industriepark bei Jucu, Landeskreis Cluj/Klausenburg, durch den italienischen Elektrokonzern De ’Longhi hat der Leiter des Industrieparks Tetarom, Viorel Gavrea, nun am Freitag auch den Einstieg eines zweiten Großinvestors vor Ort, nämlich die deutsche Unternehmensgruppe Bosch, bestätigt. Bosch werde in Jucu ein Werk für Autokomponenten errichten, die Investition belaufe sich auf 60 Millionen Euro und werde rund 2000 Arbeitsplätze im Raum Cluj schaffen, sagte Gavrea.

Die Verhandlungen mit dem deutschen Großinvestor seien bereits erfolgreich abgeschlossen, nach Vertragsunterzeichnung erwarte man nur noch den Segen des Finanzministeriums in Bukarest, eröffnete Gavrea. Vertragsmäßig werden der Bosch-Gruppe künftig im Tetarom-Industriepark 21 Hektar für ihre Produktionsstätte zur Verfügung stehen.

Dem Nachrichtenportal TransilvaniaL!VE gegenüber bestätigten Vertreter der deutschen Konzerngruppe „fortgeschrittene Verhandlungen mit der rumänischen Regierung und der Verwaltung des Gewerbeparks in Cluj“ für die Errichtung des Werkes bei Jucu, wo inzwischen Bodenproben durchgeführt würden. Weitere Details wollte Bosch nicht bekanntgeben. Für die Gruppe wird Jucu der vierte Standort in Rumänien − nach Bukarest, Blaj und Timisoara/Temeswar.

 


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