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Rumänien gewährt zum Tode verurteilten iranischen Flüchtling Asyl


Die rumänische Einwanderungsbehörde ORI hat dem iranischen Flüchtling Habib Bastam, der von einem Teheraner Gericht wegen Apostasie zum Tode verurteilt wurde, am Freitag Asyl gewährt, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf Behördenquellen. Davor hatte die Behörde allerdings im Dezember den Asylantrag des 29-jährigen Iraners zunächst abgelehnt, Bastams Anwalt hatte daraufhin Rechtsmittel eingelegt.


Habib Bastam war 2010 in Abwesenheit vom Islamischen Revolutionstribunal in Teheran zur Todesstrafe verurteilt worden, weil er öffentlich zum christlichen Glauben übergetreten war - er flüchtete daraufhin nach Rumänien, seine Frau und Kinder blieben im Iran. Bastams Bruder Assadollah Masoud, britischer Staatsangehöriger und selbst wegen Apostasie zum Tode verurteilt, war in der Angelegenheit seines Bruders mehrmals nach Rumänien gereist und hatte dabei in Schreiben an die EU-Vertretung in Bukarest und das rumänische Parlament aufgezeigt, dass die Familie Bastam im Iran auch wegen ihrer politischen Überzeugungen verfolgt wird - mehrere Angehörige der Familie hatten sich 2009 am Wahlkampf des oppositionellen Präsidentschaftskandidaten Mussawi beteiligt.
 

 


Der Kommentar

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