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Rumänien handelt vorbeugendes Kreditabkommen mit der Weltbank aus


Rumänien handelt vorbeugendes Kreditabkommen mit der Weltbank aus
Foto: sxc.hu

Rumänien und die Weltbank verhandeln zurzeit über ein sogenanntes vorsorgliches Darlehensabkommen in Höhe von einer Milliarde Euro − die Summe könnte den rumänischen Behörden im Notfall sodann für die Finanzierung der Defizite bereitgestellt werden, gab der für Rumänien zuständige Country Manager der Weltbank, Francois Rantrua, in einem Interview mit dem Finanznachrichtensender Bloomberg bekannt.

Die Behörden in Bukarest seien derzeit vornehmlich am Abschluss des „precautionary agreements“ interessiert, wobei erst im Laufe des Jahres entschieden würde, ob der Kredit oder ein Teil davon überhaupt abgerufen werden soll oder nicht, so Rantrua, demzufolge die Laufzeit des Kreditabkommens drei Jahre betragen soll.


Rumänien hat bereits ein Darlehensabkommen der vorbeugenden Art in Höhe von insgesamt 5 Milliarden Euro mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU-Kommission laufen − das Geld gilt als Absicherung für den Fall von Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten, in Anspruch genommen wurde der Kredit bisher nicht.


Der Chefunterhändler des IWF für Rumänien, Jeffrey Franks, hatte bereits im Dezember mitgeteilt, dass die rumänische Regierung sich 2012 um einen vorsorgliches Darlehensabkommen mit der Weltbank bemühen werde, um notfalls Geld zu günstigen Zinsen verfügbar zu haben.
 


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