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Rumänien reduziert Afghanistan-Kontingent ab 2013


Rumänien reduziert Afghanistan-Kontingent ab 2013
Staatschef Basescu und
NATO-Generalsekretär Rasmussen
Foto: presidency.ro

Staatspräsident Traian Basescu hat am Sonntag bekanntgegeben, dass Rumänien sein Afghanistan-Kontingent ab dem kommenden Jahr reduzieren wird. Auf seinem Programm in Brüssel stehe neben dem EU-Sondergipfel auch ein Treffen mit NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, wobei einerseits die Aufstellung von Teilen des US-Raketenschutzschildes im südrumänischen Deveselu und andererseits „eine erhebliche Reduzierung des rumänischen Truppenkontingents in Afghanistan ab 2013“ erörtert werden, sagte das Staatsoberhaupt. Rumäniens Afghanistan-Kontingent sei zurzeit 2000 Mann stark, „im Zuge der Erfüllung unserer Verpflichtungen gegenüber den Bündispartnern“ könne dessen Zahl nun ab kommenden Jahr zurückgefahren werden. 2012 bleibe die Stärke der rumänischen Truppen in Afghanistan unverändert, hob Basescu hervor.

Der Staatschef erinnerte auch daran, dass Rumänien sich als NATO-Mitgliedstaat zu einer zügigen Nachrüstung seiner Luftwaffe verpflichtet hat. Angesichts der anhaltenden Krise gelte es zu überlegen, ob im Rahmen des Konzeptes „Smart Defense“ nicht ein Regionalplan für mehrere Bündnispartner aus Osteuropa angestoßen werden könnte, die ihre Nachrüstungsbemühungen sodann gemeinsam durchziehen würden, so das Staatsoberhaupt.

Der amerikanische Botschafter in Rumänien, Mark Gitenstein, hatte letzten September erstmals eröffnet, dass anlässlich Basescus Besuch in Washington auch der Kauf von F-16-Kampfjets angeschnitten worden war − es gebe einen „Regionalplan“, der auch Kroatien und Bulgarien betreffe und aufgrund dessen den drei Staaten F-16 der neuesten Generation geliefert werden könnten. Je mehr Bestellungen aus der gesamten Region eingingen, desto billiger werde auch Lockheed Martin liefern können, erläuterte Gitenstein damals den Kern des Regionalplans.

 


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