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Rumänien verringert Botschaftspersonal in Japan

Rumänische Botschaft in Tokio gewährt ab sofort auch moldawischen Bürgern Konsularhilfe
Rumänien verringert Botschaftspersonal in Japan
Außenminister Leanca
und Baconschi
Foto: mae.ro

Außenminister Teodor Baconschi hat am Mittwoch die Verringerung des Personals der rumänischen Botschaft in Tokio bekanntgegeben − abgezogen würden insbesondere die Familien der Diplomaten und ein Teil des Personals in nicht leitenden Positionen, sagte Baconschi. Der Chefdiplomat teilte zudem mit, der japanischen Regierung erneut rumänische Unterstützung angeboten zu haben. Japan könne auf rumänische Hilfe zählen, wann immer sie erwünscht sei, erklärte der Außenminister, der sich „erschüttert“ über die Ausmaße der Naturkatastrophe sowie des Reaktorunfalls zeigte.  

 

Baconschi, der seine Erklärung nach Gesprächen mit seinem moldawischen Amtskollegen Iurie Leanca abgab, verlautbarte zudem, dass die rumänische Botschaft in Tokio ab sofort auch sämtlichen moldawischen, derzeit in Japan lebenden Bürgern Konsularhilfe gewähren werde. Moldawiens Außenminister Leanca erklärte anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz in Bukarest, dass sein Land keine diplomatische oder konsularische Vertretung in Japan unterhalte und den rumänischen Behörden dankbar sei, den moldawischen Bürgern als Anlaufstelle dienen zu wollen.

 

Das Auswärtige Amt in Bukarest hat am Mittwoch auch seine Reisewarnung verschärft: Angesichts der aktuellen Lage werde eindringlich von Reisen nach Japan abgeraten − sollte ein Aufenthalt vor Ort jedoch unbedingt erforderlich sein, solle die gesamte Region um den havarierten Atommeiler Fukushima unter allen Umständen gemieden werden.

 


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