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Rumänische Nokia-Entlassene bekommen Beihilfe für Vorstellungsgespräche aus EGF-Mitteln


Damit sie bei ihren Vorstellungsgesprächen für einen neuen Job gut aussehen, sollen nach der Schließung des Nokia-Werks in Cluj die rund 1400 entlassenen Arbeitnehmer jeweils 100 Euro aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) erhalten. Damit sollen sie sich neu einkleiden, zum Friseur gehen, sowie Fahrtkosten, Unterkunft und eine Mahlzeit am Standort des Vorstellungsgesprächs bezahlen können. Ist ein zweites Vorstellungsgespräch beim künftigen Arbeitgeber notwendig, können weitere 100 Euro in Anspruch genommen werden.

Wie der Chef der Beschäftigungsagentur Cluj der Presseagentur Mediafax sagte, haben die EGF-Beamten den Vorschlag der rumänischen Seite als "innovativ" aufgenommen und überlegen, ihn auch bei anderen EGF-Programmen einzuführen.
 
 

Der EGF stellt insgesamt 5 Millionen Euro für die frühere Nokia-Belegschaft in Rumänien bereit, davon 3 Millionen für Umschulungen. 

Mit bis zu 500 Millionen Euro pro Jahr hilft der Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) arbeitslos gewordenen Arbeitnehmern bei der Arbeitssuche und dem Erwerb neuer Kompetenzen, wenn sie aufgrund von Veränderungen des Welthandelsgefüges arbeitslos geworden sind: so beispielsweise durch die Schließung eines großen Unternehmens oder die Verlagerung einer Produktionsstätte außerhalb der EU.
 
 

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