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Sanierung: Massenentlassungen bei staatlicher Bahngesellschaft CFR


Sanierung: Massenentlassungen bei staatlicher Bahngesellschaft CFR
Foto: cfr.ro

Rund 1.100 Beschäftigte der Personentransportsparte der staatlichen Bahngesellschaft CFR sollen zum 1. März 2012 freigestellt werden. Die Gewerkschaften laufen derzeit Sturm gegen die Sanierungsmaßnahme, die in der Absichtserklärung der ehemaligen Regierung unter Ministerpräsident Emil Boc gegenüber dem IWF erfasst ist und zu den Auflagen der internationalen Geldgeber gehört. Man habe erst am Dienstag über die in wenigen Tagen bevorstehende Entlassung von ingesamt 1.143 Mitarbeitern der CFR Calatori erfahren, die Gewerkschaften seien diesbezüglich überhaupt nicht konsultiert worden und würden die Maßnahme entsprechend vor Gericht anzufechten wissen, teilte Iulian Mantescu, Vorsitzender der Gewerkschaftsföderation der Lok- und Gleismechaniker, mit.

 

Die von der CFR Calatori verwalteten Bahntrassen sollen zudem in den kommenden Monaten erheblich zurückgefahren werden - voraussichtlich auf maximal 15.500 km, bis Ende April werden zudem weitere knapp 1000 Mitarbeiter entlassen. Insgesamt sehen die Sanierungspläne der Behörden vor, dass die CFR Calatori bis Ende April laufenden Jahres 2000 Beschäftigte entlässt.

 

Die Personentransportsparte der staatlichen Bahngesellschaft CFR schreibt schon seit Jahren rote Zahlen − sie muss in diesem Jahr laut Vereinbarung der rumänischen Behörden mit dem IWF zusammen mit dem Finanzministerium umgehend Lösungen zur deutlichen Reduzierung ihrer Schulden in Höhe von rund 300 Mio. Lei finden. Die Bahngesellschaft muss zudem einen Berater einstellen, der bis Ende Mai ein neues Dienstleistungspaket zu erarbeiten hat, durch das die soziale Grundversorgung der Bevölkerung durch die CFR festgelegt wird. Aus diesem neuen Dienstleistungspaket würden sich sodann weitere Effizientisierungsmaßnahmen für die CFR ergeben, heißt es in der Absichtserklärung der rumänischen Regierung.


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