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Sensationsfund in Rumänien: Wrack des sowjetischen Zerstörers "Moskva" nach 70 Jahren bei Constanta entdeckt


Sensationsfund in Rumänien: Wrack des sowjetischen Zerstörers "Moskva" nach 70 Jahren bei Constanta entdeckt
Der Zerstörer "Moskva"
Foto: Wikimedia Commons

Historischer Fund in den rumänischen Hoheitsgewässern − ein Team rumänischer, russischer und ukrainischer Taucher hat vor der Küste der rumänischen Hafenstadt Constanta das Wrack des 1941 gesunkenen sowjetischen Zerstörers „Moskva“ entdeckt, berichtete die rumänische Presse am Sonntag. Das Taucherteam benötigte rund einen Monat, um das Wrack der vor 70 Jahren gesunkenen „Moskau“ zu orten, fündig wurde es schließlich mithilfe von Sonaren und GPS-Peilung. Aus Sicht der rumänischen Profitaucher handelt es sich um einen Sensationsfund, da die Suche nach dem Wrack des Zerstörers bereits vor mehr als 30 Jahren einsetzte.

 

Am Morgen des 26. Juni 1941 beschoss die „Moskva“ gemeinsam mit der „Kharkov“, einem weiteren sowjetischen Zerstörer, Öltanks und Bahnanlagen der Schwarzmeerhafenstadt Constanta, wobei Brände entstanden und ein Munitionszug explodierte. Das Feuer wurde während der Seeschlacht nördlich und südlich Constanta von der deutschen Küstenbatterie erwidert, während die rumänischen Zerstörer „Königin Maria“ und „Marasti“ von Süden herankamen. Beim Ausweichen vor den deckend liegenden Salven gerieten die sowjetischen Zerstörer nach Meinung der Historiker offenbar in eine rumänische Minensperre − die 127,5 m lange und 11,7 m breite „Moskva“ sank nach einer Explosion. 69 sowjetische Seeleute, darunter auch Kapitän A. B. Tuchov, konnten von der rumänischen Marine gerettet werden.

 

Erste Fotos des Wracks will die „Respiro Underwater Society“, deren Team bei der Ortung der „Moskva“ dabei war, noch im Laufe des heutigen Tages veröffentlichen.

 


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