Über uns | Kontakt | RSS
 
 
 

Tourismus: Hafenstadt Tulcea wird künftig mit eigenem Minidelta locken


Tourismus: Hafenstadt Tulcea wird künftig mit eigenem Minidelta locken
Foto: sxc.hu

In Rumänien wird die im Osten des Landes gelegene Stadt Tulcea, bekanntlich Tor zum rumänischen Donaudelta, künftig über ein eigenes Minidelta verfügen: Das Bürgermeisteramt der Hafenstadt teilte am Montag mit, dass ein lokales, mit europäischen Geldern gefördertes Projekt zur Ökologisierung der Moorlandschaft um den früheren Zagan-See bewilligt wurde − auf rund 220 Hektar soll nun vor Ort in Zusammenarbeit mit der Verwaltungsbehörde des Biosphärenreservats Donaudelta ein Minidelta entstehen, das Kurzzeit-Touristen einen Einblick in die Flora und Fauna des Donaudeltas bieten soll.

 

Das Projekt wird mit 17 Millionen Euro aus dem EU-Topf für Umwelt- und Naturschutzvorhaben gefördert, es zielt hauptsächlich auf den Schutz des Biosphärenreservats Donaudelta ab, wo es gilt, Massentourismus zu vermeiden, um den ökologischen Schaden möglichst zu begrenzen.

 

Schon Anfang Januar 2012 will das Rathaus mit dem Abriss der zahlreichen, im Areal Zagan zumeist ohne Genehmigung hochgezogenen Bauten beginnen, die Arbeiten zur Anlegung des Minideltas könnten laut Behörden bis Mitte 2013 beendet werden.


Der Kommentar

Demokratie in Gefahr?

Freitag, 18. Mai 2012 von Alex Gröblacher

Acht NGOs aus der Bürgerrechtsbewegung haben der neuen rumänischen Regierung unlängst vorgeworfen, sich durch die im Senat durchgewunkene reine Mehrheitswahl nach britischem Modell eine breite Mehrheit sichern zu wollen. Eine andere NGO hat den gleichen Vorwurf vor einer Woche gemacht.  
Was ist eigentlich dran?
Was will denn das neue Wahlrecht, das eigentlich kein neues ist, weil es noch durch die Abgeordnetenkammer muss und höchstwahrscheinlich auch beim Verfassungsgericht angefochten wird?

[ mehr... ]
Blog

Rumänisches Kino kann auch unterhaltsam sein

Montag, 09. April 2012 von Sorin Georgescu

Zwei unlängst erschienene Neuproduktionen zeigen eine für die sogenannte „Neue Welle“ des rumänischen Kinos eher überraschende Eigenschaft: Humor von der natürlichen und erfrischenden Sorte, bei intelligenten Plots und ohne gespreizte Slapsticks. (Die – noch – jungen Regisseure der nach der Wende erfolgreichen Generation wehren sich allerdings zu Recht gegen die von Filmkritikern verwendeten Begriffe, die sie alle in eine Schublade stecken wollen.) 

[ mehr... ]