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Tragödie in Rumänien: 16 Schwerverletzte nach zwei Explosionen


Tragödie in Rumänien: 16 Schwerverletzte nach zwei Explosionen
Foto: smurd.ro

Tragödie in der nordwestrumänischen Stadt Sighetu Marmatiei: Bei einer Explosion in einem Nachtclub wurden in der Nacht auf Sonntag zunächst 7 Jugendliche schwerstverletzt, am Sonntagmorgen kam es in dem havarierten Gebäude, in dessen Kellergeschoss das Unglück stattgefunden hatte, sodann zu einer zweiten Explosion, bei der weitere 9 Menschen − Ermittler, Feuerwehrleute und Vertreter der Gasgesellschaft − verletzt wurden. Die Ursache der Explosionen steht zwar noch nicht fest, allgemein wird jedoch von gefährlichen Gasansammlungen im Gebäude ausgegangen.

Die erste Explosion ereignete sich gegen 1.00 Uhr nachts, als sich mehrere Mädchen auf die Toilette des Clubs begaben und eines davon sich dort sodann eine Zigarette anzündete. 6 der 7 Opfer sind Mädchen im Alter von 16 bis 23 Jahren, die allesamt Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten und  noch in der Nacht mit einem Militärflugzeug umgehend in die Bukarester Unfallklinik für Brandverletzte transportiert wurden.

Zur zweiten Explosion kam es am Sonntagmorgen gegen 9.00 Uhr, die Detonation überraschte die vor Ort eingetroffenen Ermittler und Einsatzkräfte. Insgesamt 9 Menschen wurden dabei ebenfalls schwerverletzt, darunter drei Polizisten, einschließlich der Kripo-Chef und der stellvertretende Polizeichef von Sighet, des Weiteren Feuerwehrleute und offenbar auch der Chef der lokalen Gasgesellschaft. 3 oder 9 Opfer schweben in Lebensgefahr und wurden gleichfalls umgehend nach Bukarest ausgeflogen. Koordinator der Rettungseinsätze von heute Nacht und Sonntagmorgen ist der Leiter des heimischen Notfallsystems, Raed Arafat, Unterstaatssekretär im Gesundheitsministerium.


Der Kommentar

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