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Wirtschaftsjournalist Dan Suciu neuer Regierungssprecher


Wirtschaftsjournalist Dan Suciu neuer Regierungssprecher
Neuer Regierungssprecher Suciu
Foto: money.ro

In Rumänien hat Ministerpräsident Mihai Razvan Ungureanu am Montagvormittag den Wirtschaftsjournalisten Dan Suciu zum neuen Regierungssprecher im Rang eines Staatssekretärs ernannt. Ungureanu hatte von Anfang am klargestellt, dass er sich einen im Wirtschaftsbereich profilierten Journalisten als neuen Regierungssprecher wünscht. Suciu verfügt über eine 18-jährige journalistische Erfahrung, er war in den letzten Jahren Chefredakteur des heimischen Finanzsenders „Money Channel“ und davor Mitarbeiter der Fachblätter „Banii nostri“, „Privirea“ und „Prezent“ gewesen.

 

Dan Suciu tritt damit die Nachfolge von Ioana Muntean, der Sprecherin von Ex-Regierungschef Emil Boc, an, die dem Pressebüro der Regierung in Bukarest auch weiterhin angehören wird.


Der Kommentar

Demokratie in Gefahr?

Freitag, 18. Mai 2012 von Alex Gröblacher

Acht NGOs aus der Bürgerrechtsbewegung haben der neuen rumänischen Regierung unlängst vorgeworfen, sich durch die im Senat durchgewunkene reine Mehrheitswahl nach britischem Modell eine breite Mehrheit sichern zu wollen. Eine andere NGO hat den gleichen Vorwurf vor einer Woche gemacht.  
Was ist eigentlich dran?
Was will denn das neue Wahlrecht, das eigentlich kein neues ist, weil es noch durch die Abgeordnetenkammer muss und höchstwahrscheinlich auch beim Verfassungsgericht angefochten wird?

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Blog

SIMN 2012: Internationale Woche der Neuen Musik in Bukarest

Samstag, 19. Mai 2012 von Sorin Georgescu

Mit der mittlerweile 22. Ausgabe des wohl wichtigsten rumänischen Festivals für zeitgenössische E-Musik setzen die Organisatoren auf einen Wiederholungseffekt. Auch in der werbegagmäßig neun Tage umfassenden und als „Natürlichkeit des Surrealen“ präsentierten Woche 19.- 27. Mai 2012 will man die seit mehreren Jahren eingeläutete Strategie fortsetzen, die Grenzen der Hörgewohnheiten zu sprengen und Alters- und Elitegruppendenken zu überbrücken. Entsprechend divers sieht auch diesmal das Genre- und Event-Angebot aus – Multimediales, Experimentelles, Performances und ungewöhnliche Aufführungssorte (wie etwa die Ruinen des Alten Hofs im Leipziger Viertel „Lipscani“ der Bukarester Innenstadt) gehören ebenso dazu wie herkömmliche Darbietungen in klassischen Konzertsälen.

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