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Zahl der Kälteopfer steigt


Zahl der Kälteopfer steigt
Foto: sxc.hu

In Rumänien sind in der Nacht auf Freitag mindestens zwei weitere Menschen erfroren – die Zahl der Kälteopfer steigt damit auf vier.
In der Ortschaft Branesti, Landeskreis Calarasi, wurde am Freitagmorgen ein Mann erfroren aufgefunden, der es im Schneesturm offenbar nicht mehr nach Hause schaffte. Im Dorf Corbii Mari, Landeskreis Dambovita, fanden Nachbarn eine 87-jährige Einwohnerin unweit ihres Hauses tot vor.

Fünf Bürger aus der Nachbarrepublik Moldawien gelten derweil als vermisst.

Am Donnerstag starb ein diabeteskranker Mann in Tulcea, nachdem die herbeigerufene Ambulanz nicht bis zu seinem eingeschneiten Dorf vordringen konnte. Unweit von Giurgiu fanden Retter an Bord eines in den Schmeemassen feststeckenden Wagens mit bulgarischem Kennzeichen einen Mann erfroren  und dessen Frau halbtot auf − sie wurde zwar umgehend in ein Krankenhaus transportiert, wegen ihrer schlimmen Erfrierungen bezeichnen die Ärzte ihren Zustand jedoch als kritisch.

 


Der Kommentar

Demokratie in Gefahr?

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Samstag, 19. Mai 2012 von Sorin Georgescu

Mit der mittlerweile 22. Ausgabe des wohl wichtigsten rumänischen Festivals für zeitgenössische E-Musik setzen die Organisatoren auf einen Wiederholungseffekt. Auch in der werbegagmäßig neun Tage umfassenden und als „Natürlichkeit des Surrealen“ präsentierten Woche 19.- 27. Mai 2012 will man die seit mehreren Jahren eingeläutete Strategie fortsetzen, die Grenzen der Hörgewohnheiten zu sprengen und Alters- und Elitegruppendenken zu überbrücken. Entsprechend divers sieht auch diesmal das Genre- und Event-Angebot aus – Multimediales, Experimentelles, Performances und ungewöhnliche Aufführungssorte (wie etwa die Ruinen des Alten Hofs im Leipziger Viertel „Lipscani“ der Bukarester Innenstadt) gehören ebenso dazu wie herkömmliche Darbietungen in klassischen Konzertsälen.

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