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Ausländische Direktinvestitionen verkümmern


Befragt man die Regierung in Bukarest zum Stand der ausländischen Direktinvestitionen (FDI) in Rumänien, so erhält man seit Monaten die Standardantwort, die Exekutive werde schon bald ihre neue einschlägige Strategie erarbeitet haben und der Öffentlichkeit unterbreiten. Das ist, bei allem Respekt für den unerwarteten Sparwillen einer rumänischen Exekutive, spät − möglicherweise sogar zu spät.

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"Gehen Sie zu Pesamosca"


Wer im Laufe des letzten halben Jahrhunderts in Rumänien vom Kinderarzt diese Empfehlung erhielt, wusste, dass es schlecht um sein Kind bestellt war − Prof. Dr. med. Alexandru Pesamosca war nämlich der herausragendste pädiatrische Chirurg des Landes, eine unbestrittene Koriphäe der heimischen Medizin. Bei ihm landeten zumeist jene Fälle, die als „hoffnungslos“ galten.



DER KOMMENTAR

Rumänischer EU-Parlamentarier Severin: Ehrloser geht’s wohl nicht


Adrian Severin scheint es offenbar nichts auszumachen, im Europäischen Parlament mittlerweile zur Persona non grata geworden zu sein: Nach seiner am Montagabend stattgefundenen Unterredung mit Martin Schulz, dem Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (SPE), der ihn umgehend nach Brüssel bestellt hatte, teilte der rumänische Sozialist kurzangebunden mit, aus der Fraktion der Sozialdemokraten im EP auszutreten, verweigerte jedoch die ultimative Konsequenz − nämlich den Rücktritt aus der europäischen Legislative.



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Der Kommentar

Sieben Tage Ungureanu

Mittwoch, 15. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Rumäniens neuer Premierminister Mihai Razvan Ungureanu ist jetzt seit einer Woche im Amt. Normalerweise kaum Zeit für eine vernünftige Bilanz, aber diese ersten Tage lassen immerhin gewisse Schlüsse für die nächsten etwa neun Monate bis zu den Wahlen zu. Ungureanu markiert den starken Mann. Es ist verständlich, dass er sich durch hartes Durchgreifen neu positionieren will. Dazu gehört aber mehr, als nur Sündenböcke zu bestrafen. Will er etwas beweisen, muss der neue Premierminister einen neuen Führungsstil entwickeln. Er hat im Außenministerium und beim Auslandsgeheimdienst gezeigt, dass er Reformen durchsetzen kann. Er muss es nur wollen. 

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Blog

Medien in selbstgebrauter Tinte

Donnerstag, 16. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Die Auflagenstelle BRAT hat gerade die neuesten Zahlen über die Auflagen rumänischer Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht - Fazit des Berichts ist, dass die verkauften Auflagen in letzter Zeit um die Hälfte eingebrochen sind. Das muss niemanden wundern, am wenigsten die Medienmacher selbst, die sich diese Suppe selbst eingebrockt haben. 

Natürlich haben die Pleiten auf dem rumänischen Medienmarkt auch objektive Gründe, das größte Problem ist die Einstellung zum Verbraucher. Wollen Medien ihre gesellschaftliche Relevanz nicht verlieren, müssen sie schnell wieder ihre Glaubwürdigkeit erlangen. Das bedeutet allerdings ein Umdenken der Produktpolitik, wozu, denke ich, kaum jemand fähig ist. 
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