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EU-Finanzierung: Attraktive Chance oder bürokratische Falle?


EU-Finanzierung: Attraktive Chance oder bürokratische Falle?
Barbu Mihãescu

Nicht rückzahlbare europäische Fonds sind für Rumänien wichtige Instrumente, um Investitionen zu fördern und die Entwicklung des Landes voranzutreiben. Doch Achtung: Unternehmer, die bei der EU finanzielle Unterstützung beantragen, sind mit einem dichten Regelwerk konfroniert. Dieses birgt viele Fallen, in die man ohne professionelle Hilfe unweigerlich hineintappt. Auf EU-Fördergeld zurückzugreifen kann für Unternehmer in Rumänien eine sinnvolle Option sein, denn bis 2013 stehen in nicht rückzahlbaren europäischen Fonds über 31 Milliarden Euro bereit. Wer diese Chance nutzen will, tritt in ein stark reguliertes Spiel ein, dessen Risiken unter Kontrolle gehalten werden müssen. Dies mag mit ein Grund sein, weshalb in Rumänien zwischen 2007 und 2009 die Vertragswertrate nur 16% und die Absorptionsrate keine 2% der erwähnten Summe erreichten.

 



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Rumänien – attraktiver Outsourcing-Standort


Rumänien – attraktiver Outsourcing-Standort
Barbu Mihãescu

Das Ende der Rezession bedeutet nicht das Ende der Wirtschaftskrise oder gar Erholung. Im Gegenteil, die gesamte Wertschöpfungskette muss nun im Kontext der ständigen Veränderung und im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Regionalisierung überdacht werden. In diesem Zusammenhang können Outsourcing und Produktionsverlagerung nach Rumänien zu zentralen Erfolgsfaktoren werden.  

Im aktuellen «Global Services Location Index» (GSLI) rangiert Rumänien weltweit unter den Top 20 der attraktivsten Auslagerungszentren. Dies verwundert nicht − verfügt Rumänien doch über starke Argumente: Zugang zu qualifizierten, günstigen Arbeitskräften sowie zu EU-Finanzierungen, zuverlässige lokale Partner, eine stabile gesetzliche und politische Lage sowie regionale Nähe.

 

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Der Kommentar

Demokratie in Gefahr?

Freitag, 18. Mai 2012 von Alex Gröblacher

Acht NGOs aus der Bürgerrechtsbewegung haben der neuen rumänischen Regierung unlängst vorgeworfen, sich durch die im Senat durchgewunkene reine Mehrheitswahl nach britischem Modell eine breite Mehrheit sichern zu wollen. Eine andere NGO hat den gleichen Vorwurf vor einer Woche gemacht.  
Was ist eigentlich dran?
Was will denn das neue Wahlrecht, das eigentlich kein neues ist, weil es noch durch die Abgeordnetenkammer muss und höchstwahrscheinlich auch beim Verfassungsgericht angefochten wird?

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Blog

SIMN 2012: Internationale Woche der Neuen Musik in Bukarest

Samstag, 19. Mai 2012 von Sorin Georgescu

Mit der mittlerweile 22. Ausgabe des wohl wichtigsten rumänischen Festivals für zeitgenössische E-Musik setzen die Organisatoren auf einen Wiederholungseffekt. Auch in der werbegagmäßig neun Tage umfassenden und als „Natürlichkeit des Surrealen“ präsentierten Woche 19.- 27. Mai 2012 will man die seit mehreren Jahren eingeläutete Strategie fortsetzen, die Grenzen der Hörgewohnheiten zu sprengen und Alters- und Elitegruppendenken zu überbrücken. Entsprechend divers sieht auch diesmal das Genre- und Event-Angebot aus – Multimediales, Experimentelles, Performances und ungewöhnliche Aufführungssorte (wie etwa die Ruinen des Alten Hofs im Leipziger Viertel „Lipscani“ der Bukarester Innenstadt) gehören ebenso dazu wie herkömmliche Darbietungen in klassischen Konzertsälen.

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