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KINOTIPP

Retrospektive Ulrich Seidl in Bukarest


Retrospektive Ulrich Seidl in Bukarest
Regisseur Ulrich Seidl
Foto: www.austriacult-bucuresti.ro

Das Österreichische Kulturforum bringt vom 8. bis 16. Juni eine Rückschau auf das Werk von Ulrich Seidl im Bukarester „Noul Cinematograf al Regizorului Român“ (NCRR, Strada Monetãriei 3). Ulrich Seidl gilt als Enfant terrible der Filmkunst in Österreich, sein prägender Beitrag zur Weiterentwicklung der Filmkunst in Österreich und über Österreich hinaus soll anhand einiger seiner wichtigsten Filme gezeigt werden. Der Regisseur kommt anlässlich der Retrospektive nach Bukarest.



KULTURTIPP

Jake Shulman-Ment & Friends: Romanian Klezmer Tour 2011


Jake Shulman-Ment & Friends: Romanian Klezmer Tour 2011
Violinist Jake Shulman-Ment
Foto: http://www.cotaru.com/

Ein junger Violinist aus New York tourt mit seiner  „Banda“, zu der jüdische und nichtjüdische Musikerkollegen aus den USA, Frankreich und der Moldaurepublik gehören, durch Rumänien. Jake Shulman-Ment, einer der bekanntesten Klezmer-Interpreten weltweit, besinnt sich zusammen mit seinen Freunden auf die osteuropäischen Wurzeln der traditionellen, nichtliturgischen Musik des aschkenasischen Judentums. Die Jam Sessions in Siebenbürgen sowie in Jassy und Bukarest sollen dem rumänischen Publikum die Gemeinsamkeiten der jüdischen und rumänischen (insbesondere moldauischen) Volksmusik näher bringen. Die Konzerttermine kann man der Webseite www.cotaru.com entnehmen.



Gesetzesinitiative: ab Juni nur noch synchronisierte Filme in Fernsehen und Kino

Schauspieler und andere Kulturschaffende lehnen den Vorstoß als „idiotisch“ ab
Gesetzesinitiative: ab Juni nur noch synchronisierte Filme in Fernsehen und Kino
Untertitel ade?

In Rumänien könnte das Gesetz für audiovisuelle Medien nach einem Entwurf des PSD-Abgeordneten und Musikers Victor Socaciu bald abgeändert werden. Anfang der Woche hatte der Liedermacher und Folksänger in der Abgeordnetenkammer eine Initiative zur künftigen Synchronisierung statt der bisher überwiegenden Untertitelung ausländischer Filme unterbreitet. Als schlagfertigstes Argument seines Vorstoßes nannte Socaciu den „Schutz der nationalen Identität“. Die gängige Untertitelung favorisiere die Entlehnung von Fremdwörtern, die die Bevölkerung dann unüberdacht übernehmen würde. Somit liefe die rumänische Sprache Gefahr, „verhunzt“ und die nationale Identität „verletzt“ zu werden. Hingegen bringe die Synchronisierung nur Vorteile – der Zuschauer könne sich voll auf die schauspielerische Leistung konzentrieren und damit auch die „Botschaft“ eines Films besser wahrnehmen, so der PSD-Senator.



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Der Kommentar

Politische Trugbilder

Donnerstag, 12. Mai 2011 von Alex Gröblacher

Immer öfter – und immer intensiver – wird in Rumänien über eine neue Partei diskutiert. Diese sei angesichts der seuchenartig um sich greifenden Politikverdrossenheit der Wähler dringend notwendig. Diese neue Partei, für die bürgerliche Intelektuelle gerade schwärmen, hat weder Geld, noch Medien auf ihrer Seite. Und noch weniger eine klare Ideologie. Klar, sie ist gegen Korruption. Aber Ehrlichkeit ist eine Grundeinstellung, keine Ideologie und schon gar keine Doktrin.

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Blog

Vom Bildungs- zum Wutbürger

Dienstag, 10. Mai 2011 von Alex Gröblacher

Die Debatte um den Gesetzentwurf zur Einführung von Synchronfassungen aller ausländischen Kino- und Fernsehfilme widerspiegelt die Einstellung in der rumänischen Gesellschaft auf perfekte Weise. Der Englisch und/oder Französisch sprechende Bildungsbürger hat sich zum Wutbürger gemopst, er hat Petitionen gegen die Initiative ins Internet gestellt und auf Facebook gewettert.

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