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Wintereinbruch: Starke Schneefälle in Bukarest und weiteren 33 Landeskreisen


Wintereinbruch: Starke Schneefälle in Bukarest und weiteren 33 Landeskreisen
Foto: sxc.hu

In weiten Teilen Rumäniens muss ab Mittwoch und bis zum Wochenende mit Schnee- und Eischaos gerechnet werden − der rumänische Wetterdienst sagt für die kommenden drei Tage in Bukarest und weiteren 33 Landeskreisen heftige Schneefälle, stellenweise stürmischen Wind und Bibbertemperaturen voraus. Starke Schneefälle haben bereits in der Nacht auf Mittwoch im Süden, Osten, dem Karpatenbogen sowie im Norden des Landes eingesetzt − einzig der Westen Rumäniens ist gegenwärtig von der Unwetterwarnung des Wetterdienstes ausgenommen.



Wochenende mit viel Schnee und stürmischem Wind


Wochenende mit viel Schnee und stürmischem Wind
Foto: sxc.hu

In Rumänien hat der Wetterdienst eine Schlechtwetterwarnung für das Wochenende herausgegeben: In weiten Teilen des Landes, insbesondere in Siebenbürgen, den Ost- und Westkarpaten, ist ab Freitagmorgen bis Sonntag mit heftigen Schneefällen und stürmischem Wind, stellenweise sogar mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 90 km/h zu rechnen. Die Temperaturen liegen am Freitag zwischen -3 und +7 Grad Celsius. Sie gehen in den kommenden beiden Tagen leicht zurück, so dass am Sonntag Tageshöchstwerte zwischen -6 und +6 Grad Celsius erwartet werden.



Schießerei zwischen Taxifahrern am Bukarester Flughafen Otopeni


Schießerei zwischen Taxifahrern am Bukarester Flughafen Otopeni
Foto: flickr.com/Austin Donisan

Am Internationalen Flughafen Otopeni bei Bukarest ist es am Mittwoch abend zu einer Auseinandersetzung zwischen Taxifahrern gekommen. Dabei ging es anscheinend um die Monopolstellung einiger Fahrer durch eine Spezialgenehmigung zur Fluggastbeförderung, währenddessen die in Bukarest fahrenden regulären Taxis keinen Zugang zum Flughafen und außerhalb der dortigen Parkplätze warten müssen. Ein 43jähriger Mann wurde von einem Gummigeschoss leicht am Arm verletzt. Nach einem Eingriff von Polizei und Gendarmerie wurden mehrere Beteiligte zum Vorfall vernommen.

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SPORT:

Rumänischer Handball: Comeback der Torwartlegende Luminita Hutupan Dinu


Rumänischer Handball: Comeback der Torwartlegende Luminita Hutupan Dinu
Hutupan-Dinu
Foto: cs-oltchim.com

Sie will es mit 40 noch einmal versuchen - Luminita Hutupan Dinu hat bestätigt, wieder das Tor ihres früheren Klubs und rumänischen Landesmeisters Oltchim Ramnicu Valcea hüten zu wollen. Sie hatte 2009 im Alter von 38 Jahren den Hochleistungssport zugunsten einer Mutterkarriere aufgegeben. Die 1,83 m hohe Hutupan gewann als Torfrau fast alles, was es im internationalen Handball zu gewinnen gibt - dreimal gewann ihr jeweiliger Klub die Handball-Champions League, dreimal den europäischen Supercup. Bei den Europameisterschaften 2000 und der Handball-WM 2005 galt sie als beste Schlussfrau. Am meisten bereute sie, dass ihr 2005 in Russland der Weltmeistertitel mit Rumänien nur um Haaresbreite entgangen war, als Rumänien im Finalspiel gegen die Russinnen unterlag. 

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Rumänien: Vier Verletzte nach traditioneller Neujahrsknüppelei


In der Gemeinde Ruginoasa (Nordrumänien, 60 km westlich von Iasi) sind am Samstag bei der örtlich traditionellen Knüppelschlacht vier Menschen verletzt worden. Ein Mann musste mit schweren Verletzungen an Brust und Kopf in ein Krankenhaus in Iasi eingeliefert werden, sein Zustand ist inzwischen stabil. 

Seit 150 Jahren besteht in Ruginoasa der Brauch der Knüppelschlacht zum Jahresende. Dabei prügeln am 31. Dezember zwei Mannschaften junger Männer - die Hügelmenschen und die Talbewohner - mit Schlägern aufeinander ein; auf dem Spiel steht der Respekt der Gemeinde. Obwohl in letzten Jahren die Gendarmerie eingreift und die Teilnehmer dicke Masken und Körperschutz tragen, kommt es immer wieder zu Verletzungen.      
 
 



Tarzans Schimpansendame Cheetah im Alter von 80 Jahren gestorben


Tarzans Schimpansendame Cheetah im Alter von 80 Jahren gestorben
Foto: YouTube

Nicht nur der aus Rumänien stammende deutschamerikanische Weltrekordschwimmer Johnny Weissmüller wurde durch die „Tarzan“-Filme der 30er Jahre zum Weltstar, sondern auch seine langjährige tierische Nebendarstellerin Cheetah. Nun ist der wohl bekannteste und laut Guiness Buch der Rekorde auch älteste Affe der Welt im Alter von 80 Jahren gestorben. Die Schimpansendame sei an Heiligabend an Nierenversagen gestorben, teilte das Tierheim Suncoast Primate Sanctuary in Palm Harbor (US-Staat Florida) mit, in dem Cheetah einen guten Teil ihres Lebens verbracht hatte.



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Der Kommentar

Sieben Tage Ungureanu

Mittwoch, 15. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Rumäniens neuer Premierminister Mihai Razvan Ungureanu ist jetzt seit einer Woche im Amt. Normalerweise kaum Zeit für eine vernünftige Bilanz, aber diese ersten Tage lassen immerhin gewisse Schlüsse für die nächsten etwa neun Monate bis zu den Wahlen zu. Ungureanu markiert den starken Mann. Es ist verständlich, dass er sich durch hartes Durchgreifen neu positionieren will. Dazu gehört aber mehr, als nur Sündenböcke zu bestrafen. Will er etwas beweisen, muss der neue Premierminister einen neuen Führungsstil entwickeln. Er hat im Außenministerium und beim Auslandsgeheimdienst gezeigt, dass er Reformen durchsetzen kann. Er muss es nur wollen. 

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Blog

Medien in selbstgebrauter Tinte

Donnerstag, 16. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Die Auflagenstelle BRAT hat gerade die neuesten Zahlen über die Auflagen rumänischer Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht - Fazit des Berichts ist, dass die verkauften Auflagen in letzter Zeit um die Hälfte eingebrochen sind. Das muss niemanden wundern, am wenigsten die Medienmacher selbst, die sich diese Suppe selbst eingebrockt haben. 

Natürlich haben die Pleiten auf dem rumänischen Medienmarkt auch objektive Gründe, das größte Problem ist die Einstellung zum Verbraucher. Wollen Medien ihre gesellschaftliche Relevanz nicht verlieren, müssen sie schnell wieder ihre Glaubwürdigkeit erlangen. Das bedeutet allerdings ein Umdenken der Produktpolitik, wozu, denke ich, kaum jemand fähig ist. 
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