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Bukarest beliebter als Athen, Rio oder Mailand


Bukarest beliebter als Athen, Rio oder Mailand
Foto: flickr.com/Horia Varlan

In einer vom Beratungsunternehmen Euromonitor International erstellten Rangliste der 100 im Jahr 2010 meist besuchtesten Städte belegt die rumänische Hauptstadt Bukarest mit 2,1 Millionen Besuchern (über 5% mehr als 2009) überraschenderweise Platz 55. Stimmen die Zahlen, übertrumpft Bukarest somit traditionelle Reiseziele wie Athen, München, Rio de Janeiro, Mailand, Venedig oder Florenz. Populärste europäische Stadt ist London, während die meistbesuchteste Metropole der Welt 2010 Hongkong war. Die volle Rangliste ist hier nachzulesen.



Slate.fr: Bukarest ist zweitcoolste Stadt Europas


Slate.fr: Bukarest ist zweitcoolste Stadt Europas
Foto: slate.fr

Nach einem Ranking, den der französische Ableger des gleichnamigen US-Onlinemagazins Slate unter 24 europäischen Hauptstädten erstellt hat, ist Bukarest die zweitcoolste Hauptstadt Europas. Slate.fr ging dabei von 11 Kriterien aus, darunter der durchschnittliche Preis für ein Bier, der Anteil der Studierenden an der Gesamtbevölkerung, die Qualität des öffentlichen Nachtverkehrs, die Einstellung zum Konsum von Cannabis, oder das Preis-Leistungs-Verhältnis der Wohnqualität. Bei einer gleichmäßigen Gewichtung der Kriterien ist Lissabon die coolste Stadt, bewertet man aber die Wohnqualität mit 20%, geht der Titel an Warschau. Mit einem Anteil der Studenten von rund 24%, dem preisgünstigen Bier und dem gerade letztes Jahr eingeführten öffentlichen Nachtverkehrs als Coolness-Faktoren behält Bukarest in beiden Fällen den zweiten Platz.



Tourismus: Hafenstadt Tulcea wird künftig mit eigenem Minidelta locken


Tourismus: Hafenstadt Tulcea wird künftig mit eigenem Minidelta locken
Foto: sxc.hu

In Rumänien wird die im Osten des Landes gelegene Stadt Tulcea, bekanntlich Tor zum rumänischen Donaudelta, künftig über ein eigenes Minidelta verfügen: Das Bürgermeisteramt der Hafenstadt teilte am Montag mit, dass ein lokales, mit europäischen Geldern gefördertes Projekt zur Ökologisierung der Moorlandschaft um den früheren Zagan-See bewilligt wurde − auf rund 220 Hektar soll nun vor Ort in Zusammenarbeit mit der Verwaltungsbehörde des Biosphärenreservats Donaudelta ein Minidelta entstehen, das Kurzzeit-Touristen einen Einblick in die Flora und Fauna des Donaudeltas bieten soll.



Modernisierung des größtes Skigebiets Rumäniens in Poiana Brasov abgeschlossen


Modernisierung des größtes Skigebiets Rumäniens in Poiana Brasov abgeschlossen
Hubschrauber beim Bau
eines Skilifts
Foto: facebook.com/pages/
PoianaBrasov

Durch eine Investition von 28 Millionen Euro ist der Skistandort Poiana Brasov zum modernsten in Rumänien geworden. Pünktlich zu Beginn der Wintersportsaison - und ganze 16 Monate vor dem planmäßigen Termin - will Poiana Brasov (deutsch: Schulerau) den Skigebieten in den Alpen die Stirn bieten: die Pisten sind von 16 auf 24 km verlängert und geröllbereinigt worden; auf den steileren Profipisten wurden freundlichere Umwege gelegt; neue Skilifte sowie Gondeln mit einer Stundenkapazität von mehreren Tausend Personen wurden gebaut. Um die Abhängigkeit von den in Zeiten der globalen Erwärmung immer selteneren Schneefällen zu reduzieren, wurde auf fast 1500 m Höhe ein Stausee gebaut, aus dem die rund 150 Schneeanlagen gespeist werden. 

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Eishotel am Balea-See in den rumänischen Karpaten wieder offen


Eishotel am Balea-See in den rumänischen Karpaten wieder offen
Ein Zimmer im Eishotel
Foto: icehotelromania.com

Knappe zwei Wochen arbeitete das Team um Manager Leonard Klingeis fast rund um die Uhr, doch es lohnte sich: das jetzt schon europaweit bekannte Eishotel am Balea-See im rumänischen Fagaras-Gebirge öffnet in diesem Jahr zum fünften Mal und ist zu Weihnachten eingeweiht worden. Platz ist allerdings knapp in der Iglu-ähnlichen Konstruktion, gerade zehn Doppelzimmer gibt es auf 650 qm Fläche. Wer es auf dem Zimmer nicht mehr aushält, kann in der Eisbar oder im Eisrestaurant buchstäblich cool ausspannen. In der Gegend dreht sich allerdings alles ums Eis - zu besichtigen sind eine Eiskirche (ab Januar) und diverse Eisskulpturen. 



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Zu Besuch bei Dracula


Zu Besuch bei Dracula

„Dracula? Who is Dracula?“, wunderten sich die Einwohner von Bran (deutsch: Törzburg), nachdem die ersten Touristenströme aufgrund Bram Stoker’s erfundener Vampirgeschichte die verschlafene Zollstation mit dem auf einem steilen Felsen über dem Ort thronenden Schloss an der Grenze zwischen dem Donaufürstentum Walachei und Transilvanien als Standort der Handlung lokalisierten und besuchten.

Damals wurde aus der Story noch kein Kapital geschlagen; bauernschlau erkannte man jedoch schnell das Potenzial und schuf aus dem beschaulichen Bran eine der Tourismushochburgen Rumäniens: „Dracula, oh, yes, Dracula.“

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Der Kommentar

Sieben Tage Ungureanu

Mittwoch, 15. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Rumäniens neuer Premierminister Mihai Razvan Ungureanu ist jetzt seit einer Woche im Amt. Normalerweise kaum Zeit für eine vernünftige Bilanz, aber diese ersten Tage lassen immerhin gewisse Schlüsse für die nächsten etwa neun Monate bis zu den Wahlen zu. Ungureanu markiert den starken Mann. Es ist verständlich, dass er sich durch hartes Durchgreifen neu positionieren will. Dazu gehört aber mehr, als nur Sündenböcke zu bestrafen. Will er etwas beweisen, muss der neue Premierminister einen neuen Führungsstil entwickeln. Er hat im Außenministerium und beim Auslandsgeheimdienst gezeigt, dass er Reformen durchsetzen kann. Er muss es nur wollen. 

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Blog

Medien in selbstgebrauter Tinte

Donnerstag, 16. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Die Auflagenstelle BRAT hat gerade die neuesten Zahlen über die Auflagen rumänischer Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht - Fazit des Berichts ist, dass die verkauften Auflagen in letzter Zeit um die Hälfte eingebrochen sind. Das muss niemanden wundern, am wenigsten die Medienmacher selbst, die sich diese Suppe selbst eingebrockt haben. 

Natürlich haben die Pleiten auf dem rumänischen Medienmarkt auch objektive Gründe, das größte Problem ist die Einstellung zum Verbraucher. Wollen Medien ihre gesellschaftliche Relevanz nicht verlieren, müssen sie schnell wieder ihre Glaubwürdigkeit erlangen. Das bedeutet allerdings ein Umdenken der Produktpolitik, wozu, denke ich, kaum jemand fähig ist. 
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