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David gegen Goliath: Kann eine kleine Fledermaus das Ende eines milliardenschweren Goldprojekts einläuten?


David gegen Goliath: Kann eine kleine Fledermaus das Ende eines milliardenschweren Goldprojekts einläuten?
Rhinolophus hipposideros
Foto: speotimis.ro

Heutzutage baut kaum jemand noch Tierdenkmäler - weder in Rumänien noch sonstwo. Aber das könnte/sollte sich bald ändern. Denn diese possierliche Fledermaus wird wahrscheinlich bewirken können, was den menschlichen Gegnern des Goldprojekts im rumänischen Rosia Montana bisher misslungen ist: nämlich das Vorhaben endgültig zu begraben. Nach einem Bericht von zwei Wissenschaftlern des naturgeschichtlichen Museums Grigore Antipa in Bukarest soll die Fledermausart Rhinolophus hipposideros - zu Deutsch Kleine Hufeisennase - in den Galerien des Carnic-Gebirgsmassivs entdeckt worden sein. 



Ausländische Direktinvestitionen verkümmern


Befragt man die Regierung in Bukarest zum Stand der ausländischen Direktinvestitionen (FDI) in Rumänien, so erhält man seit Monaten die Standardantwort, die Exekutive werde schon bald ihre neue einschlägige Strategie erarbeitet haben und der Öffentlichkeit unterbreiten. Das ist, bei allem Respekt für den unerwarteten Sparwillen einer rumänischen Exekutive, spät − möglicherweise sogar zu spät.

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Rumänien als Energiehub in Südosteuropa


Es wird langsam richtig heiss am Energiestandort Rumänien. In den nächsten Jahren sind hier Milliardeninvestitionen geplant, die auf zweistellige Anteile am BIP kommen - und dem Land zur vorteilhaften Position einer regionalen Energiedrehscheibe verhelfen. 

Rumänien sollte allerdings auch selbst mehr riskieren, rumänische Großkonzerne auch selbst aktiv werden - denn das scheint weniger der Fall zu sein. Fazit: Rumänien sitzt energiepolitisch auf einer Goldgrube. Und um an dieses Gold zu kommen, müssen nicht einmal - wie bei Rosia Montana - ganze Berge weggesprengt werden. Ein wenig umdenken dürfte ausreichen. 
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Gesundheitsreform in der Kritik


Das Gesundheitsministerium hat - endlich - den Entwurf des neuen Gesundheitsgesetzes im Internet veröffentlicht und somit zur Debatte freigegeben. Ein gesamtes System wird in seinen Grundlagen erschüttert.

Kritisiert wird der in der Laborküche des Präsidentenpalastes ausgetüftelte Entwurf von überall: Ärzte, Patientenverbände, Politiker, Journalisten, ja sogar der Privatisierung verschriebene Institutionen wie der IWF oder die Weltbank sind Stimmen im Chor der Kritiker. Zu gutem Recht. 
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Die Irrwege des Herrn Basescu


Denken ist Menschenprivileg, Umdenken auch. Nur ist ein Präsident in der Regel eben kein beliebiger Hinz und Kunz, in Rumänien schon gar nicht. Hier ist das Selbstverständnis des Präsidenten und die Wahrnehmung vom Volk die eines Vaters der Nation. Ein Politiker in diesem Amt muss deshalb auch ein gewisses elterliches Fingerspitzengefühl haben. Er muss rügen, strafen, verzeihen - aber bitte konsequent, sonst versteht das Kind, pardon das Volk, gar nichts mehr.

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Zu wenig Demokratie


Etwas ist störend an den neuesten Entwicklungen in Europa. Über das ganze Wochenende war zu hören, wie unvermeidlich die in Brüssel vereinbarten Schritte zu einer Fiskalunion sind. Die Politik macht einen Schritt zurück und überlässt das Feld den Technokraten - jetzt in (fast) ganz Europa. Dieses Demokratiedefizit gehört irgendwie ausgeglichen.

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Der Kommentar

Demokratie in Gefahr?

Freitag, 18. Mai 2012 von Alex Gröblacher

Acht NGOs aus der Bürgerrechtsbewegung haben der neuen rumänischen Regierung unlängst vorgeworfen, sich durch die im Senat durchgewunkene reine Mehrheitswahl nach britischem Modell eine breite Mehrheit sichern zu wollen. Eine andere NGO hat den gleichen Vorwurf vor einer Woche gemacht.  
Was ist eigentlich dran?
Was will denn das neue Wahlrecht, das eigentlich kein neues ist, weil es noch durch die Abgeordnetenkammer muss und höchstwahrscheinlich auch beim Verfassungsgericht angefochten wird?

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Blog

SIMN 2012: Internationale Woche der Neuen Musik in Bukarest

Samstag, 19. Mai 2012 von Sorin Georgescu

Mit der mittlerweile 22. Ausgabe des wohl wichtigsten rumänischen Festivals für zeitgenössische E-Musik setzen die Organisatoren auf einen Wiederholungseffekt. Auch in der werbegagmäßig neun Tage umfassenden und als „Natürlichkeit des Surrealen“ präsentierten Woche 19.- 27. Mai 2012 will man die seit mehreren Jahren eingeläutete Strategie fortsetzen, die Grenzen der Hörgewohnheiten zu sprengen und Alters- und Elitegruppendenken zu überbrücken. Entsprechend divers sieht auch diesmal das Genre- und Event-Angebot aus – Multimediales, Experimentelles, Performances und ungewöhnliche Aufführungssorte (wie etwa die Ruinen des Alten Hofs im Leipziger Viertel „Lipscani“ der Bukarester Innenstadt) gehören ebenso dazu wie herkömmliche Darbietungen in klassischen Konzertsälen.

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