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Tourismus: Hafenstadt Tulcea wird künftig mit eigenem Minidelta locken


Tourismus: Hafenstadt Tulcea wird künftig mit eigenem Minidelta locken
Foto: sxc.hu

In Rumänien wird die im Osten des Landes gelegene Stadt Tulcea, bekanntlich Tor zum rumänischen Donaudelta, künftig über ein eigenes Minidelta verfügen: Das Bürgermeisteramt der Hafenstadt teilte am Montag mit, dass ein lokales, mit europäischen Geldern gefördertes Projekt zur Ökologisierung der Moorlandschaft um den früheren Zagan-See bewilligt wurde − auf rund 220 Hektar soll nun vor Ort in Zusammenarbeit mit der Verwaltungsbehörde des Biosphärenreservats Donaudelta ein Minidelta entstehen, das Kurzzeit-Touristen einen Einblick in die Flora und Fauna des Donaudeltas bieten soll.



Modernisierung des größtes Skigebiets Rumäniens in Poiana Brasov abgeschlossen


Modernisierung des größtes Skigebiets Rumäniens in Poiana Brasov abgeschlossen
Hubschrauber beim Bau
eines Skilifts
Foto: facebook.com/pages/
PoianaBrasov

Durch eine Investition von 28 Millionen Euro ist der Skistandort Poiana Brasov zum modernsten in Rumänien geworden. Pünktlich zu Beginn der Wintersportsaison - und ganze 16 Monate vor dem planmäßigen Termin - will Poiana Brasov (deutsch: Schulerau) den Skigebieten in den Alpen die Stirn bieten: die Pisten sind von 16 auf 24 km verlängert und geröllbereinigt worden; auf den steileren Profipisten wurden freundlichere Umwege gelegt; neue Skilifte sowie Gondeln mit einer Stundenkapazität von mehreren Tausend Personen wurden gebaut. Um die Abhängigkeit von den in Zeiten der globalen Erwärmung immer selteneren Schneefällen zu reduzieren, wurde auf fast 1500 m Höhe ein Stausee gebaut, aus dem die rund 150 Schneeanlagen gespeist werden. 

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Eishotel am Balea-See in den rumänischen Karpaten wieder offen


Eishotel am Balea-See in den rumänischen Karpaten wieder offen
Ein Zimmer im Eishotel
Foto: icehotelromania.com

Knappe zwei Wochen arbeitete das Team um Manager Leonard Klingeis fast rund um die Uhr, doch es lohnte sich: das jetzt schon europaweit bekannte Eishotel am Balea-See im rumänischen Fagaras-Gebirge öffnet in diesem Jahr zum fünften Mal und ist zu Weihnachten eingeweiht worden. Platz ist allerdings knapp in der Iglu-ähnlichen Konstruktion, gerade zehn Doppelzimmer gibt es auf 650 qm Fläche. Wer es auf dem Zimmer nicht mehr aushält, kann in der Eisbar oder im Eisrestaurant buchstäblich cool ausspannen. In der Gegend dreht sich allerdings alles ums Eis - zu besichtigen sind eine Eiskirche (ab Januar) und diverse Eisskulpturen. 



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Zu Besuch bei Dracula


Zu Besuch bei Dracula

„Dracula? Who is Dracula?“, wunderten sich die Einwohner von Bran (deutsch: Törzburg), nachdem die ersten Touristenströme aufgrund Bram Stoker’s erfundener Vampirgeschichte die verschlafene Zollstation mit dem auf einem steilen Felsen über dem Ort thronenden Schloss an der Grenze zwischen dem Donaufürstentum Walachei und Transilvanien als Standort der Handlung lokalisierten und besuchten.

Damals wurde aus der Story noch kein Kapital geschlagen; bauernschlau erkannte man jedoch schnell das Potenzial und schuf aus dem beschaulichen Bran eine der Tourismushochburgen Rumäniens: „Dracula, oh, yes, Dracula.“

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Auf österreichischen Spuren in Rumänien


Auf österreichischen Spuren in Rumänien
Wallfahrtskirche Maria Radna

Firmendienst und Flugscheine, Kontakte zu allen namhaften deutschen Reiseveranstaltern, maßgeschneiderte Reisen für Gruppen, individuelle Reisekonzepte, Kongresse und Incentives, Kreuzfahrten und Rumänienreisen bietet das Unternehmen an - die Leistungspalette des Reiseveranstalters und -büros PASSAGE F&T Temeswar und PASSAGE Travel Concepts Saarbrücken ist umfangreich.

 

Für Unternehmensinhaberin Ramona Lambing, die aus dem Banat stammt und 25 Jahre Erfahrung in der Reisebranche hat, rückt das alte Heimatland verstärkt in den Mittelpunkt. Besonders für den aus Österreich und Deutschland stammenden Gast wartet das Kulturland Rumänien mit einem vielfältigen Angebot auf. Ob es sich um die im Wasser der Marosch spiegelnde barocke Wallfahrtskirche Maria Radna oder um die zu Recht als Banater Semmeringbahn bekannte Eisenbahnlinie zwischen Orawitza und Anina im Banater Bergland handelt, wird der kulturliebhabende Tourist vor allem im westlichen Teil Rumäniens immer wieder Spuren Alt-Österreichs entdecken:



Bildergalerie: Romantik der Industrie


Während manche Menschen auf Reisen eher nach dem Malerischen suchen, haben es andere auf eine ganz verschiedene Art Landschaft abgesehen – ehemalige Anlagen der Großindustrie. Bei Fagaras stoßen wir auf die Überreste des gigantischen Chemiekolosses Nitramonia, wo im Kommunismus fast 12.000 Menschen arbeiteten. Heute ist das Unternehmen fast tot, erbarmungslos gekillt von den Privatisierungswellen und dem Visionsmangel der Wirtschaftsbürokratie. Die Ruinen prägen aber die Landschaft genauso einzigartig mit wie das imposante Gebirge – nur nicht so nachhaltig, denn die Natur ist wieder auf dem Vormarsch und verschlingt das Gelände.

 

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Der Kommentar

Demokratie in Gefahr?

Freitag, 18. Mai 2012 von Alex Gröblacher

Acht NGOs aus der Bürgerrechtsbewegung haben der neuen rumänischen Regierung unlängst vorgeworfen, sich durch die im Senat durchgewunkene reine Mehrheitswahl nach britischem Modell eine breite Mehrheit sichern zu wollen. Eine andere NGO hat den gleichen Vorwurf vor einer Woche gemacht.  
Was ist eigentlich dran?
Was will denn das neue Wahlrecht, das eigentlich kein neues ist, weil es noch durch die Abgeordnetenkammer muss und höchstwahrscheinlich auch beim Verfassungsgericht angefochten wird?

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SIMN 2012: Internationale Woche der Neuen Musik in Bukarest

Samstag, 19. Mai 2012 von Sorin Georgescu

Mit der mittlerweile 22. Ausgabe des wohl wichtigsten rumänischen Festivals für zeitgenössische E-Musik setzen die Organisatoren auf einen Wiederholungseffekt. Auch in der werbegagmäßig neun Tage umfassenden und als „Natürlichkeit des Surrealen“ präsentierten Woche 19.- 27. Mai 2012 will man die seit mehreren Jahren eingeläutete Strategie fortsetzen, die Grenzen der Hörgewohnheiten zu sprengen und Alters- und Elitegruppendenken zu überbrücken. Entsprechend divers sieht auch diesmal das Genre- und Event-Angebot aus – Multimediales, Experimentelles, Performances und ungewöhnliche Aufführungssorte (wie etwa die Ruinen des Alten Hofs im Leipziger Viertel „Lipscani“ der Bukarester Innenstadt) gehören ebenso dazu wie herkömmliche Darbietungen in klassischen Konzertsälen.

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