Über uns | Kontakt | Abonnieren | RSS
 
 
 

Papstbesuch in Rumänien im kommenden Jahr?


Papstbesuch in Rumänien im kommenden Jahr?
Papst Benedikt XVI.
Foto: Wikimedia Commons

Das Auswärtige Amt sei zurzeit „auf politischer und diplomatischer Ebene“ um einen Rumänien-Besuch von Papst Benedikt XVI. im kommenden Jahr bemüht − allerdings sei hierfür noch eine Einladung seiner Seligkeit, Patriarch Daniel, nötig, der in diesem Sinne seinerseits vom Heiligen Synod der Rumänischen Orthodoxen Kirche autorisiert werden muss, erläuterte Außenminister Teodor Baconschi, ehemaliger langjähriger Botschafter Rumäniens beim Heiligen Stuhl, letzte Tage gegenüber der Presse.

Ein Besuch des Heiligen Vaters wird hierzulande schon seit geraumer Zeit erhofft − Staatschef Traian Basescu hatte Papst Benedikt XVI. bereits 2008 nach Rumänien eingeladen.



Umfrage: Deutscher Mittelstand will im kommenden Jahr osteuropäische Märkte anpeilen


Umfrage: Deutscher Mittelstand will im kommenden Jahr osteuropäische Märkte anpeilen
Foto: sxc.hu

Laut jüngster, von der Wirtschaftsauskunftei Creditreform im deutschen Mittelstand unternommenen Umfrage wollen die deutschen Exporteure 2011 vornehmlich die osteuropäischen Märkte fokussieren und ihre Marktanteile vor Ort ausbauen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

Angepeilt würden, der Umfrage zufolge, entweder eine Expansion nach Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Bosnien, Russland, die Ukraine und die Türkei oder der Ausbau des bereits bestehenden Geschäfts vor Ort. Für ihre Erhebung befragte Creditreform insgesamt 1250 deutsche Firmen.



Überzeugendes Wirtschaftswachstum erst im 2. Quartal 2011


Überzeugendes Wirtschaftswachstum erst im 2. Quartal 2011
Lucian Croitoru
Foto: presidency.ro

Ein „überzeugendes“ Wachstum der Wirtschaftsleitung Rumäniens werde sich wohl erst im 2. Quartal 2011 einstellen, doch bleibe das Wachstumspotenzial kurzfristig eher gering, erklärte Lucian Croitoru, Berater des Notenbankchefs in geldpolitischen Fragen, am Wochenende. Es gebe leider noch kaum Zeichen, dass die privatwirtschaftlichen Kapitalflüsse wieder aufgenommen würden, so Croitoru.

Bezüglich der Konsumflaute meinte der Berater des Notenbankchefs, dass die Rumänen von Natur aus Pessimisten seien, was eine Trendwende hinauszögern werde.

Tags:  |  | 


Zusatzprotokoll zum Abkommen mit dem IWF: Regierung verpflichtet sich zu weiteren Massenentlassungen in 2011


Zusatzprotokoll zum Abkommen mit dem IWF: Regierung verpflichtet sich zu weiteren Massenentlassungen in 2011
Foto: sxc.hu

In dem nach Beendung der jüngsten Evaluierungsmission des IWF und der EU unterzeichenten Zusatzprotokoll verpflichtet sich die Regierung unter Ministerpräsident Emil Boc zu weiteren Massenentlassungen im Staatssektor in 2011 sowie zu „kompensatorischen Maßnahmen“, sollte ihren finanz- und steuerpolitischen Plänen wieder auf rechtlichem Wege ins Werk gepfuscht werden. Auch will die Exekutive davon absehen, die hochumstrittene Eilverordnung 50/2010, die den Bankkunden rückwirkend günstigere Verhandlungspositionen gegenüber ihren Handelsbanken einräumt, in Kraft treten zu lassen.



  Nächste Seite >> 
Der Kommentar

Ethnozentrismus made in Romania

Freitag, 03. Dezember 2010 von Alex Gröblacher

So, jetzt haben wir es Schwarz auf Weiss: Die rumänische Regierung hat sich den Vorschlag des liberaldemokratischen Abgeordneten Silviu Prigoana zur Änderung der Bezeichnung "Roma" in "Zigeuner" in der Amtssprache angeeignet. Auch gegen den Einwand des eigenen Außenministeriums, nach dessen Einschätzung die Änderung nichts bewirken wird, da in internationalen Dokumenten der Terminus "Roma" bleibt. Das Argument der Regierung ist fragwürdig: die Akademie der Wissenschaften hat ihr OK dazu gegeben, weil es in allen Sprachen sowieso Zigeuner, Gipsy, Gitanes usw heißt. Die Begründung ist kindisch: Ausländer werden nach der Änderung Roma nicht mehr mit Rumänen verwechseln.

[ mehr... ]
Blog

Krebsmarker für Nationalstolz

Montag, 08. November 2010 von Alex Gröblacher

Interessant, wie in Rumänien Nationalstolz die Berichterstattung selbst unbewusst verzerren kann. Zwei rumänische Forscher, berichteten dieser Tage die Printmedien (das Fernsehen war gerade damit beschäftigt, sich im emotionalen Morast der Lobreden auf den gerade verstorbenen Hofpoeten Ceausescus zu suhlen und sich die Haare über den immensen Verlust für die rumänische Kultur auszureißen), haben ein Gen entdeckt, das mindestens 11 Krebsarten gemeinsam ist und so entscheidend zur Krebsbekämpfung beitragen kann. Die Story war schon längst in den internationalen Medien erschienen. Wieso also die Verspätung? 

[ mehr... ]