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Rumäniens Wirtschaft 2011 um 2,5% gewachsen


Rumäniens Wirtschaft 2011 um 2,5% gewachsen
Foto: sxc.hu

In Rumänien hat das nationale Statistikamt (INS) am Mittwoch mit einer guten und einer schlechten Nachricht aufgewartet: Laut Schätzungen der heimischen Statistiker wuchs die Wirtschaftsleistung des Landes 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5% des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Allerdings verlangsamte sich das Wachstum der Wirtschaft im IV. Quartal gegenüber dem Vorquartal erheblich − im Zeitraum Oktober-Dezember ging das saisonbereinigte BIP um 0,2% gegenüber dem Vorquartal zurück, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug es jedoch immerhin 2,1%.

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ZENSUS-ERGEBNISSE

Rumänien schrumpft: Einwohnerzahl um mehr als 2,6 Millionen Bürger zurückgegangen


Rumänien schrumpft: Einwohnerzahl um mehr als 2,6 Millionen Bürger zurückgegangen
Foto: visitmaramures.ro

Das Nationale Statistikamt (INS) in Bukarest hat am Donnerstag erste, provisorische, Ergebnisse des Zensus vom letzten Jahr bekanntgegeben: Die Einwohnerzahl Rumäniens ist seit 2002, der letzten Volkszählung hierzulande, drastisch um rund 12% bzw. mehr als 2,6 Millionen Einwohner zurückgegangen. Zählte die stabile Bevölkerung des Landes im Jahr 2002 noch 21.680.974 Einwohner, so liegt sie inzwischen bei 19.043.000, bezeigen die Daten des Nationalen Statistikamts.



Rumänien: Defizitziel 2011 erreicht


Rumänien: Defizitziel 2011 erreicht
Foto: sxc.hu

In Rumänien hat die Regierung unter Ministerpräsident Emil Boc das Defizitziel für 2011 offenbar erreicht: Laut der am Donnerstag veröffentlichten Daten des Finanzministeriums in Bukarest kletterte das Haushaltsdefizit bis Ende Dezember 2011 auf 23,8 Milliarden Lei und damit auf 4,35% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) − während das mit den internationalen Geldgebern im Rahmen des laufenden vorbeugenden Abkommens ausgehandelte Defizitziel bei 23,9 Milliarden Lei bzw. 4,37% des BIP gelegen hatte.

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Onlinehandel im Aufwind: Umsätze 2011 um knapp 25% gestiegen


Onlinehandel im Aufwind: Umsätze 2011 um knapp 25% gestiegen
Foto: sxc.hu

In Rumänien nimmt der Onlinehandel stetig zu: Nach Angaben des Online-Zahlungsservices ePayment stieg der Umsatz im Internet-Handel im letzten Jahr um knapp 25% − über ePayment seien dabei Zahlungen in Höhe von insgesamt 158,9 Millionen Euro vorgenommen worden, als umsatzstärkste Monate hätten sich die Sommermonate Juni und Juli erwiesen, so die ePayment-Vertreter. Deren Angaben zufolge hat sich der Onlinehandel hierzulande im letzten Jahr zudem besonders positiv entwickelt, da sich die Nachfrage deutlich diversifiziert hat.



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Der Kommentar

Sieben Tage Ungureanu

Mittwoch, 15. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Rumäniens neuer Premierminister Mihai Razvan Ungureanu ist jetzt seit einer Woche im Amt. Normalerweise kaum Zeit für eine vernünftige Bilanz, aber diese ersten Tage lassen immerhin gewisse Schlüsse für die nächsten etwa neun Monate bis zu den Wahlen zu. Ungureanu markiert den starken Mann. Es ist verständlich, dass er sich durch hartes Durchgreifen neu positionieren will. Dazu gehört aber mehr, als nur Sündenböcke zu bestrafen. Will er etwas beweisen, muss der neue Premierminister einen neuen Führungsstil entwickeln. Er hat im Außenministerium und beim Auslandsgeheimdienst gezeigt, dass er Reformen durchsetzen kann. Er muss es nur wollen. 

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Blog

Medien in selbstgebrauter Tinte

Donnerstag, 16. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Die Auflagenstelle BRAT hat gerade die neuesten Zahlen über die Auflagen rumänischer Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht - Fazit des Berichts ist, dass die verkauften Auflagen in letzter Zeit um die Hälfte eingebrochen sind. Das muss niemanden wundern, am wenigsten die Medienmacher selbst, die sich diese Suppe selbst eingebrockt haben. 

Natürlich haben die Pleiten auf dem rumänischen Medienmarkt auch objektive Gründe, das größte Problem ist die Einstellung zum Verbraucher. Wollen Medien ihre gesellschaftliche Relevanz nicht verlieren, müssen sie schnell wieder ihre Glaubwürdigkeit erlangen. Das bedeutet allerdings ein Umdenken der Produktpolitik, wozu, denke ich, kaum jemand fähig ist. 
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