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Umfrage: Deutscher Mittelstand will im kommenden Jahr osteuropäische Märkte anpeilen


Umfrage: Deutscher Mittelstand will im kommenden Jahr osteuropäische Märkte anpeilen
Foto: sxc.hu

Laut jüngster, von der Wirtschaftsauskunftei Creditreform im deutschen Mittelstand unternommenen Umfrage wollen die deutschen Exporteure 2011 vornehmlich die osteuropäischen Märkte fokussieren und ihre Marktanteile vor Ort ausbauen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

Angepeilt würden, der Umfrage zufolge, entweder eine Expansion nach Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Bosnien, Russland, die Ukraine und die Türkei oder der Ausbau des bereits bestehenden Geschäfts vor Ort. Für ihre Erhebung befragte Creditreform insgesamt 1250 deutsche Firmen.



   
Der Kommentar

Ethnozentrismus made in Romania

Freitag, 03. Dezember 2010 von Alex Gröblacher

So, jetzt haben wir es Schwarz auf Weiss: Die rumänische Regierung hat sich den Vorschlag des liberaldemokratischen Abgeordneten Silviu Prigoana zur Änderung der Bezeichnung "Roma" in "Zigeuner" in der Amtssprache angeeignet. Auch gegen den Einwand des eigenen Außenministeriums, nach dessen Einschätzung die Änderung nichts bewirken wird, da in internationalen Dokumenten der Terminus "Roma" bleibt. Das Argument der Regierung ist fragwürdig: die Akademie der Wissenschaften hat ihr OK dazu gegeben, weil es in allen Sprachen sowieso Zigeuner, Gipsy, Gitanes usw heißt. Die Begründung ist kindisch: Ausländer werden nach der Änderung Roma nicht mehr mit Rumänen verwechseln.

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Blog

Krebsmarker für Nationalstolz

Montag, 08. November 2010 von Alex Gröblacher

Interessant, wie in Rumänien Nationalstolz die Berichterstattung selbst unbewusst verzerren kann. Zwei rumänische Forscher, berichteten dieser Tage die Printmedien (das Fernsehen war gerade damit beschäftigt, sich im emotionalen Morast der Lobreden auf den gerade verstorbenen Hofpoeten Ceausescus zu suhlen und sich die Haare über den immensen Verlust für die rumänische Kultur auszureißen), haben ein Gen entdeckt, das mindestens 11 Krebsarten gemeinsam ist und so entscheidend zur Krebsbekämpfung beitragen kann. Die Story war schon längst in den internationalen Medien erschienen. Wieso also die Verspätung? 

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