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Rumänien und Moldawien legen Fahrplan der strategischen Partnerschaft zur europäischen Integration des Nachbarlandes fest


Rumänien und Moldawien legen Fahrplan der strategischen Partnerschaft zur europäischen Integration des Nachbarlandes fest
Präsidenten Lupu und Basescu
Foto: presidency.ro

Rumäniens Staatschef Traian Basescu und der interimistische Präsident der Republik Moldawien, Marian Lupu, haben am Donnerstag die Eckpunkte und den Fahrplan der strategischen Partnerschaft zur europäischen Integration des Nachbarlandes festgelegt. Während des in Bukarest geführten Gesprächs mit dem moldawischen Staatsoberhaupt habe man praktisch „sämtliche innen- und außenpolitischen Aspekte“ erörtert, sagte Basescu. Rumäniens Botschaft an das Nachbarland und dessen Regierungskoalition sei eine klare − Moldawien brauche eine „solide Allianz“ an seiner Spitze, damit die „Evolution der Republik Moldau in Richtung Europa“ gewährleistet sei, erklärte der Gastgeber.



AUSLAND

Moldawien hilft Japan auf aparte Weise: Rotwein gegen Strahlenbelastung


Moldawien hilft Japan auf aparte Weise: Rotwein gegen Strahlenbelastung
Foto: Peter Bast/pixelio.de

Die Republik Moldau mag zwar zu den ärmsten Staaten Europas gehören, nichtsdestotrotz wollen die Moldauer der von Natur- und Atomkatastrophe schwer heimgesuchten japanischen Bevölkerung auf aparte Weise helfen: 28.000 Flaschen ihrer edelsten Rotweine will die Gilde der besten Weinhersteller des Landes nach Japan schicken − als Prophylaxe gegen die Strahlenbelastung, berichtete die moldawische Presse am Donnerstag. Den Medien erläuterte Nelly Sonic, Vorsitzende der Winzergilde, dass die auch über ihre Landesgrenzen hinaus bekannten moldawischen Rotweine „besonders reich an wichtigen Polyphenolen sind, durch die der menschliche Organismus die radioaktiven Nuklide schneller eliminiert“.

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AUSLAND

Biden verspricht Moldawien Millionen-Hilfe: "Sie haben die volle Unterstützung der USA!"


Biden verspricht Moldawien Millionen-Hilfe: "Sie haben die volle Unterstützung der USA!"
US-Vize Biden und der
moldawische Regierungschef Filat
Foto: gov.md

Über die kommenden fünf Jahre werden die USA der Republik Moldau jährlich 262 Millionen Dollar zur Verfügung stellen − so die Zusicherung des US-Vizepräsidenten Joe Biden gegenüber dem moldawischen Regierungschef Vlad Filat. Die Gelder sollen vor allem dem Aufbau der Landwirtschaft des Landes dienen. Biden zufolge werden beide Länder ihre Partnerschaft in Politik und Wirtschaft festigen, um die Entwicklung der Demokratie in der ehemaligen Sowjetrepublik zu fördern. Der US-Vizepräsident hatte im Laufe der Woche eine Europa-Tournee unternommen, die ihn nach Finnland, Russland und am Freitag auch in die moldawische Hauptstadt Chisinau geführt hatte.



AUSLAND

US-Vize auf Osteuropa-Tour: Chisinau rüstet sich für Biden-Besuch


US-Vize auf Osteuropa-Tour: Chisinau rüstet sich für Biden-Besuch
US-Vize Joe Biden
Foto: whitehouse.gov

In der moldawischen Hauptstadt Chisinau laufen die Vorbereitungen für den am Freitag anstehenden Besuch des US-Vizepräsidenten Joe Biden auf Hochtouren: Mehr als 3.000 Polizisten und Sicherheitskräfte der Moldau-Republik seien nach Chisinau beordert worden, um mit den rund 100 Secret Service-Agenten des amerikanischen Vize in punkto Sicherheitsvorkehrungen zusammenzuarbeiten, teilte Innenminister Alexei Roibu nach Angaben der Nachrichtenagentur Mediafax mit. Der Sender Pro TV Chisinau berichtete am Dienstag, dass ein Heer moldawischer Bauarbeiter bereits fleißig am Straßenflicken und die Sicherheitskräfte am Gullideckel-Zuschweißen waren.



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Der Kommentar

Rumänischer EU-Parlamentarier Severin: Ehrloser geht’s wohl nicht

Dienstag, 22. März 2011 von Anne Warga

Adrian Severin scheint es offenbar nichts auszumachen, im Europäischen Parlament mittlerweile zur Persona non grata geworden zu sein: Nach seiner am Montagabend stattgefundenen Unterredung mit Martin Schulz, dem Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament (SPE), der ihn umgehend nach Brüssel bestellt hatte, teilte der rumänische Sozialist kurzangebunden mit, aus der Fraktion der Sozialdemokraten im EP auszutreten, verweigerte jedoch die ultimative Konsequenz − nämlich den Rücktritt aus der europäischen Legislative.

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Blog

25 Jahre Tschernobyl - Erinnerungen an die Zukunft

Dienstag, 26. April 2011 von Alex Gröblacher

Das Gedächtnis lässt langsam nach  - es mag im ominösen Jahr 1986 der 27. oder auch der 28. April gewesen sein. Es war entweder Sonntag oder wir hatten Ferien. Oder beides. Bei schönem Wetter tobten wir uns ausgelassen auf dem Fußballplatz einer Schule nahe am Wohnort aus. Plötzlich erschienen da viele Eltern - und ihre besorgten Gesichter förderten unser schlechtes Gewissen, vielleicht etwas verbrochen zu haben (was bei uns damaligen Teenagern in der Regel auch der Fall war). Sie holten uns ab, sagten zunächst kein Wort. Wir spürten, dass etwas passiert war: etwas lag unsichtbar, unheilvoll in der Luft, und damit sollten wir Recht behalten, obwohl wir von Strahlungsphysik keine blasse Ahnung hatten. 

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