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Polen will sich für Schengenbeitritt Rumäniens und Bulgariens bis Jahresende einsetzen


Polen will sich für Schengenbeitritt Rumäniens und Bulgariens bis Jahresende einsetzen
Polens Regierungschef Donald Tusk
Foto: premier.gov.pl

Polen, das die EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli von Ungarn übernehmen wird, sei entschlossen, sich für einen Schengenbeitritts Rumäniens und Bulgariens bis Ende laufenden Jahres einzusetzen, erklärte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk nach einem in Sopot stattgefundenen Gespräch mit seinem bulgarischen Amtskollegen Bijko Borrisow, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax am Freitag. „Wir werden darauf bestehen, dass Bulgarien und Rumänien der grenzfreien Schengenzone noch in diesem Jahr beitreten“ − jenen Ländern, die alle Beitrittskriterien erfüllt hätten, dürften keine zusätzlichen politischen Hürden in den Weg gestellt werden, zitierte Mediafax den polnischen Regierungschef.



Bußgeld: US-Konzern Johnson&Johnson zu Millionen-Zahlung wegen Bestechung rumänischer, polnischer und griechischer Ärzte bereit


Bußgeld: US-Konzern Johnson&Johnson zu Millionen-Zahlung wegen Bestechung rumänischer, polnischer und griechischer Ärzte bereit
Foto: johnsonsbaby.com

Der US-Gesundheitskonzern Johnson&Johnson hat sich am Freitag zur Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von etwa 78 Mio. Dollar bereit erklärt, um Korruptionsvorwürfe aus der Welt zu schaffen, nachdem Konzernmitarbeiter in Rumänien, Polen und Griechenland Ärzte sowie Krankenhaus-Manager bestochen hatten, damit diese vermehrt auf Johnson&Johnson-Produkte zurückgreifen oder sie empfehlen. 70 Mio. Dollar kostet den Konsumgüter- und Pharmariesen nun sein mit dem US-Justizministerium und der Börsenaufsicht SEC eingegangener Kompromiss, weitere 8 Mio. Dollar soll ebenfalls wegen Korruptionsvorwürfen an Großbritannien überwiesen werden.



LAND UNTER

EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenreaktion am Freitag in den Hochwasser-Gebieten erwartet; Polen, Ungarn und Bulgarien entsenden Hilfe


EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenreaktion am Freitag in den Hochwasser-Gebieten erwartet; Polen, Ungarn und Bulgarien entsenden Hilfe
Eu-Kommissarin Georgieva
Foto: europarl.europa.eu

Die EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, Kristalina Georgieva, wird am Freitag in Rumänien eintreffen und sich „unverzüglich in die vom Hochwasser schwer betroffenen Gebiete begeben, um sich vor Ort ein Bild über die Lage zu machen, zumal in diesem Zeitraum der Scheitelpunkt einer weiteren Hochwasserflut erwartet wird“, verlautbarte Ferran Tarradellas, Sprecher der EU-Kommissarin Georgieva, am Dienstagnachmittag.

Tarradellas gab zudem bekannt, dass weitere drei Länder Hilfe bestehend aus Hochleistungspumpen, Stromgeneratoren, Rettungsbooten und Einsatzteams für Rumänien angekündigt haben − es handele sich um Ungarn, Polen und Bulgarien, was umso beeindruckender sei, da zwei der drei Länder, nämlich Ungarn und Polen, selbst hochwassergeschädigt seien, so der EU-Sprecher.



   
Der Kommentar

Politische Trugbilder

Donnerstag, 12. Mai 2011 von Alex Gröblacher

Immer öfter – und immer intensiver – wird in Rumänien über eine neue Partei diskutiert. Diese sei angesichts der seuchenartig um sich greifenden Politikverdrossenheit der Wähler dringend notwendig. Diese neue Partei, für die bürgerliche Intelektuelle gerade schwärmen, hat weder Geld, noch Medien auf ihrer Seite. Und noch weniger eine klare Ideologie. Klar, sie ist gegen Korruption. Aber Ehrlichkeit ist eine Grundeinstellung, keine Ideologie und schon gar keine Doktrin.

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Blog

Vom Bildungs- zum Wutbürger

Dienstag, 10. Mai 2011 von Alex Gröblacher

Die Debatte um den Gesetzentwurf zur Einführung von Synchronfassungen aller ausländischen Kino- und Fernsehfilme widerspiegelt die Einstellung in der rumänischen Gesellschaft auf perfekte Weise. Der Englisch und/oder Französisch sprechende Bildungsbürger hat sich zum Wutbürger gemopst, er hat Petitionen gegen die Initiative ins Internet gestellt und auf Facebook gewettert.

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