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Polen will sich für Schengenbeitritt Rumäniens und Bulgariens bis Jahresende einsetzen


Polen will sich für Schengenbeitritt Rumäniens und Bulgariens bis Jahresende einsetzen
Polens Regierungschef Donald Tusk
Foto: premier.gov.pl

Polen, das die EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli von Ungarn übernehmen wird, sei entschlossen, sich für einen Schengenbeitritts Rumäniens und Bulgariens bis Ende laufenden Jahres einzusetzen, erklärte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk nach einem in Sopot stattgefundenen Gespräch mit seinem bulgarischen Amtskollegen Bijko Borrisow, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax am Freitag. „Wir werden darauf bestehen, dass Bulgarien und Rumänien der grenzfreien Schengenzone noch in diesem Jahr beitreten“ − jenen Ländern, die alle Beitrittskriterien erfüllt hätten, dürften keine zusätzlichen politischen Hürden in den Weg gestellt werden, zitierte Mediafax den polnischen Regierungschef.



Bundesinnenminister Friedrich sieht in Schengenreform "Chance" für Rumäniens angestrebten Beitritt


Bundesinnenminister Friedrich sieht in Schengenreform "Chance" für Rumäniens angestrebten Beitritt
Foto: flickr/Giampaolo Squarcina

Nach Ansicht des deutschen Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrich stellt die derzeit zur Debatte stehende Änderung des Schengenvertrags, die eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen vorsieht, für die Schengen-Kandidaten Rumänien und Bulgarien eine „Chance“ dar, berichtete AFP am Mittwoch. Würden die Schengen-Regeln geändert und zeitweilige Grenzkontrollen wieder eingeführt, so könne die Aufnahme weiterer Schengenmitglieder auch „leichter akzeptiert“ werden, hatte Friedrich am Mittwoch in Berlin erläutert.



Frankreich will Rumänien bei Erfüllung der Schengen-Standards behilflich sein


Frankreich will Rumänien bei Erfüllung der Schengen-Standards behilflich sein
Frankreichs Innenminister Guéant
Foto: Wikimedia Commons

Aus Sicht der französischen Behörden ist Rumänien offensichtlich weiterhin nicht Schengen-tauglich: Der französische Innenminister Claude Guéant, der am Montag in Bukarest zu Besuch weilte, bot seinem rumänischen Amtskollegen Traian Igas Hilfe zur Erfüllung der technischen Kriterien für den Beitritt der Landes zur grenzkontrollfreien Schengenzone an. Rumänien habe erhebliche „menschliche und finanzielle“ Anstrengungen unternommen, um sich für die Aufnahme in den Schengen-Raum vorzubereiten, Frankreich wolle dem Land nun bei der Erfüllung „aller technischen Kriterien“ behilflich sein, sagte Guéant.



Werner Hoyer: Schengenbeitritt Rumäniens bis Jahresende möglich


Werner Hoyer: Schengenbeitritt Rumäniens bis Jahresende möglich
Staatssekretär
Werner Hoyer
Foto: bundestag/C. Thiel

Der deutsche Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), hält nach Angaben der bulgarischen Presse einen Beitritt Rumäniens und Bulgariens bis Jahresende für möglich, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax am Donnerstag. Beide Länder würden der grenzfreien Schengenzone schon bald angehören, sie hätten in Hinblick darauf ihre Bemühungen gesteigert, sämtliche Beitrittskriterien bis Ende der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft bzw. bis Ende Juni zu erfüllen. Sowohl die EU-Kommission als auch Berlin hätten diese Bemühungen zur Kenntnis genommen, sie würden bis Ende 2011 auf jeden Fall zu konkreten Ergebnissen führen − egal, ober der Beitritt sofort oder etappenweise erfolgen werde, zitiert die bulgarische Tageszeitung Dnevnik den deutschen Staatssekretär.



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