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Staatschef Basescu in Berlin: "Rumänien glaubt weder an ein geteiltes Europa noch an die Chancen des Einzelnen"


Staatschef Basescu in Berlin: "Rumänien glaubt weder an ein geteiltes Europa noch an die Chancen des Einzelnen"
Foto: presidency.ro

Rumänien glaube weder an ein gesplittetes Europa noch an die Chancen der Einzelgänger, das Land unterstütze daher vorbehaltlos einen beschleunigten europäischen Integrationsprozess, erklärte Staatschef Traian Basescu am Donnerstag nach seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die deutsche Kanzlerin wies ihrerseits Spekulationen über eine Teilung der Eurozone entschieden zurück: Deutschland habe „nur ein einziges Ziel − den Euroraum in seiner jetzigen Form zu stabilisieren“. Dies sei möglich, wenn genug Reformanstrengungen gemacht würden, sagte Merkel. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Vortag unter Berufung aus Brüsseler Quellen berichtet, dass Berlin und Paris eine Verkleinerung der Eurozone erwägen würden.



Staatschef Basescu: Rumänien kann die Untentschlossenheit der Staats- und Regierungschefs aus der Eurozone nicht endlos bezahlen


Staatschef Basescu: Rumänien kann die Untentschlossenheit der Staats- und Regierungschefs aus der Eurozone nicht endlos bezahlen
Der Staatschef am Airport Otopeni
Foto: presidency.ro

Präsident Traian Basescu gab sich am Samstagnachmittag vor seiner Abreise zum EU-Gipfel von seiner kämpferischen Seite: Wegen der Griechenland-Krise sei „die gesamte Region von Misstrauen angesteckt. Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone, die einen Entschluss bezüglich Griechenland immer wieder hinauszögern, schaden dabei nicht nur den Griechen (...). Rumänien kann diese Unentschlossenheit der Staats- und Regierungschefs aus dem Euroraum nicht endlos bezahlen“, so Basescus Statement am Bukarester Airport Otopeni. Der Marktanteil griechischer Banken hierzulande sei nicht unerheblich, entsprechend würden auch die Risikoprämien Rumäniens steigen, erläuterte der Staatschef.



Staatschef Basescu will sich nach Amtsende komplett aus der Politik zurückziehen


Staatschef Basescu will sich nach Amtsende komplett aus der Politik zurückziehen
Staatschef Traian Basescu
Foto: presidency.ro

Rumäniens amtierender Präsident Traian Basescu hat am Sonntag bekräftigt, sich nach Ablauf seiner zweiten Amtszeit komplett aus der Politik zurückziehen zu wollen. Kolportationen seiner politischen Gegner über seine angebliche Absicht, nach Amtsende etwa den Regierungschef-Posten ins Auge fassen zu wollen, seien einfach lächerlich − er wolle derlei Spekulationen ein für alle Mal aus der Welt räumen, sagte Basescu in Eforie Nord auf der Sommerschule der Jung-Liberaldemokraten.



Rumänien und Großbritannien weiten strategische Partnerschaft aus


Rumänien und Großbritannien weiten strategische Partnerschaft aus
Basescu und Cameron
Foto: presidency.ro

Rumäniens Staatschef Traian Basescu, der zurzeit einen zweitägigen Staatsbesuch in Großbritannien unternimmt, und der britische Premierminister David Cameron haben die Ausweitung der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern beschlossen. Cameron erklärte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, dass das Kooperationspotenzial zwischen den beiden Ländern noch längst nicht ausgeschöpft sei − man wolle deshalb vermehrt in den Branchen Dienstleistungen, digitale Wirtschaft, Energie, IT u.a. zusammenarbeiten und Rumänien zudem im Forschungs- und Entwicklungsbereich unterstützen.



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Der Kommentar

Rumänien, Euro, 2015: warum eigentlich?

Freitag, 11. November 2011 von Alex Gröblacher

Präsident Traian Basescu hat es bei seinem Deutschlandbesuch unmissverständlich klar ausgedrückt: Rumänien will 2015 den Euro einführen. Wir haben es also sozusagen amtlich. Da stellt sich natürlich die Frage, wieso ein Land an dieser Idee festhält, wo doch das Euro-Schiff in Schieflage geraten ist. Die Antwortet lautet einfach: weil Rumänien nicht unbedingt den Euro selbst braucht, wohl aber die Vorstellung vom Euro.

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Blog

Gemeinsamkeiten

Samstag, 29. Oktober 2011 von Alex Gröblacher

Komisch, wie sich die Geschichte zu wiederholen scheint − bei den jüngsten Nachrichten aus Tunesien musste ich stutzen, weil mir vieles so vertraut vorkam:

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