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INS-Umfrage: Manager rechnen mit steigender Konjunktur


INS-Umfrage: Manager rechnen mit steigender Konjunktur
Foto: sxc.hu

Unter den in Rumänien tätigen Managern scheint sich allmählich Konjunkturoptimismus einzustellen: Laut jüngster Konjukturumfrage des Nationalen Statistikamts (INS) rechnen besonders die in der verarbeitenden Industrie, im Einzelhandel, im Dienstleistungssektor und im Bauwesen tätigen Manager für die kommenden Quartale mit steigenden Umsätzen. Massive Entlassungen werden zurzeit in keinem Wirtschaftsbereich mehr ins Auge gefasst, während die Baubranche inzwischen wieder zunehmend auf Einstellungen setzt, bezeigen die am Montag veröffentlichten Umfrageergebnisse des INS.



Hälfte der Rumänen spricht sich für Wiedereinführung der Todesstrafe aus


Hälfte der Rumänen spricht sich für Wiedereinführung der Todesstrafe aus
Foto: sxc.hu

In Rumänien sprechen sich zurzeit 50% der Bevölkerung für die Wiedereinführung der 1990 abgeschafften Todesstrafe aus, in der rumänischen Hauptstadt Bukarest würden mehr als 40% die Maßnahme befürworten, bezeigen die am Freitag veröffentlichten Ergebnisse einer Mitte April durchgeführten Umfrage der Soziologie-Fakultät des Landesinstituts für politische und Verwaltungsstudien (SNPSA). Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl der Befürworter der Todesstrafe um 5 Prozentpunkte gestiegen, teilten die Soziologen mit, denenzufolge die steigende Sozialjustiz auf die allgemeine Defizitmisere und entsprechend gestiegene Kriminalität, jedoch zum Teil auch auf die Boulevardpresse zurückzuführen ist, die sich in ihrer Berichterstattung vermehrt und mit Vorliebe Fällen extremer Aggressivität widmet.



Erhebung: Rumänen wünschen sich Notenbankchef Isarescu zum Regierungschef


Erhebung: Rumänen wünschen sich Notenbankchef Isarescu zum Regierungschef
Notenbankchef Isarescu
Foto: Wikimedia Commons

Dass die Regierung unter Ministerpräsident Boc bei der Wählerschaft nur wenig beliebt ist, stellt kein Geheimnis dar, doch nähern sich die Popularitätswerte des Kabinetts mittlerweile dem Gefrierpunkt, bezeigen die am Mittwoch veröffentlichten Ergebnisse einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts IRES. Der Umfrage zufolge ist die Regierung inzwischen die Institution, zu der die Bevölkerung das bei weitem geringste Vertrauen hat − 55% der Befragten gaben an, ihr „sehr wenig“ und 35% ihr „wenig“ Vertrauen entgegenzubringen. Als vertrauenswürdigste Institution erachten die Rumänen die Nationalbank − 40% sprechen ihr viel, 19% sogar „erhebliches“ Vertrauen aus.



Umfrage: Rumänen skeptisch gegenüber Handelsbanken


Umfrage: Rumänen skeptisch gegenüber Handelsbanken
Foto: Mircea Moira

Obwohl sie sich im Großen und Ganzen mit den Dienstleistungen der hierzulande tätigen Handelsbanken zufrieden erklären, wollen 76 Prozent der Rumänen dennoch möglichst wenig mit den Finanzinstituten zu tun haben, mehr als 90 Prozent erachten sie als Abzocker, während weniger als die Häfte tatsächlich Vertrauen zu ihrer Bank hat, so die Ergebnisse einer Ende Januar vom Meinungsforschungsinstitut IRES im städtischen Milieu unternommenen Umfrage, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax am Freitag.



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Der Kommentar

Politische Trugbilder

Donnerstag, 12. Mai 2011 von Alex Gröblacher

Immer öfter – und immer intensiver – wird in Rumänien über eine neue Partei diskutiert. Diese sei angesichts der seuchenartig um sich greifenden Politikverdrossenheit der Wähler dringend notwendig. Diese neue Partei, für die bürgerliche Intelektuelle gerade schwärmen, hat weder Geld, noch Medien auf ihrer Seite. Und noch weniger eine klare Ideologie. Klar, sie ist gegen Korruption. Aber Ehrlichkeit ist eine Grundeinstellung, keine Ideologie und schon gar keine Doktrin.

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Blog

Vom Bildungs- zum Wutbürger

Dienstag, 10. Mai 2011 von Alex Gröblacher

Die Debatte um den Gesetzentwurf zur Einführung von Synchronfassungen aller ausländischen Kino- und Fernsehfilme widerspiegelt die Einstellung in der rumänischen Gesellschaft auf perfekte Weise. Der Englisch und/oder Französisch sprechende Bildungsbürger hat sich zum Wutbürger gemopst, er hat Petitionen gegen die Initiative ins Internet gestellt und auf Facebook gewettert.

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