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Rumänien handelt vorbeugendes Kreditabkommen mit der Weltbank aus


Rumänien handelt vorbeugendes Kreditabkommen mit der Weltbank aus
Foto: sxc.hu

Rumänien und die Weltbank verhandeln zurzeit über ein sogenanntes vorsorgliches Darlehensabkommen in Höhe von einer Milliarde Euro − die Summe könnte den rumänischen Behörden im Notfall sodann für die Finanzierung der Defizite bereitgestellt werden, gab der für Rumänien zuständige Country Manager der Weltbank, Francois Rantrua, in einem Interview mit dem Finanznachrichtensender Bloomberg bekannt.



Weltbank: Rumänien 2012 mit höchstem BIP-Wachstum unter den „neuen“ EU-Staaten


Weltbank: Rumänien 2012 mit höchstem BIP-Wachstum unter den „neuen“ EU-Staaten
Foto: Gerd Altmann/pixelio.de

Laut jüngster Schätzung der Weltbank kann Rumänien im kommenden Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 4,4% des BIP rechnen − damit werde das Land das höchste Wachstum unter allen “neuen” EU-Staaten verzeichnen. Dem „EU10 Regular Economic Report“ zufolge, der die Konjukturerwartungen der zehn „Neuen“ unter die Lupe nimmt, werden auch die Slowakei (4,3%), Polen (4,2%) und Lettland (4%) ein beachtliches Wachstum ihrer Wirtschaftsleistung erwarten können.



Weltbank fällt vernichtendes Urteil über haushaltspolitische Fähigkeiten der Regierung


Weltbank fällt vernichtendes Urteil über haushaltspolitische Fähigkeiten der Regierung
Foto: sxc.hu

In einem vertraulichen Bericht der Weltbank fällen deren Experten ein verheerendes Urteil über die haushalts-, finanz- und fiskalpolitischen Fährigkeiten der rumänischen Behörden. Der Haushalt des Landes beruhe auf Hochrechnungen und Daten der Art „Pi mal Daumen“, die Geldzuwendungen würden nach politischen Kriterien vergeben. Zudem weise das rumänische Finanzministerium mehr Mitarbeiter auf als die Ressorts in Großbritannien, Deutschland oder Frankreich, heißt es in dem der Tageszeitung „Gandul“ vorliegenden Bericht.

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Nabucco-Pipeline darf auf Milliardenhilfe hoffen


Nabucco-Pipeline darf auf Milliardenhilfe hoffen
Foto: OMV AG

Endlich einmal wieder gute Nachrichten für das Nabucco-Pipelineprojekt: Die Weltbank, die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) signalisierten am Montag ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer potenziellen Teilfinanzierung des als europäische Alternative zu russischen Gasleitungen gedachten Pipeline-Projekts. Weltbank-, EIB- und EBRD-Vertreter sowie die Leitung des Nabucco-Konsortiums, zu dem bekanntlich die österreichische OMV, die deutsche RWE, die ungarische MOL, die rumänische Transgaz, die bulgarische Bulgargaz und der türkische Pipelinebetreiber Botas gehören, unterzeichneten in Brüssel ein entsprechendes Mandat zur Prüfung der Projektfinanzierung − hoben allerdings aber auch hervor, dass dies noch keine endgültige Finanzierungszusage darstelle.



   
Der Kommentar

Sieben Tage Ungureanu

Mittwoch, 15. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Rumäniens neuer Premierminister Mihai Razvan Ungureanu ist jetzt seit einer Woche im Amt. Normalerweise kaum Zeit für eine vernünftige Bilanz, aber diese ersten Tage lassen immerhin gewisse Schlüsse für die nächsten etwa neun Monate bis zu den Wahlen zu. Ungureanu markiert den starken Mann. Es ist verständlich, dass er sich durch hartes Durchgreifen neu positionieren will. Dazu gehört aber mehr, als nur Sündenböcke zu bestrafen. Will er etwas beweisen, muss der neue Premierminister einen neuen Führungsstil entwickeln. Er hat im Außenministerium und beim Auslandsgeheimdienst gezeigt, dass er Reformen durchsetzen kann. Er muss es nur wollen. 

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Blog

Medien in selbstgebrauter Tinte

Donnerstag, 16. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Die Auflagenstelle BRAT hat gerade die neuesten Zahlen über die Auflagen rumänischer Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht - Fazit des Berichts ist, dass die verkauften Auflagen in letzter Zeit um die Hälfte eingebrochen sind. Das muss niemanden wundern, am wenigsten die Medienmacher selbst, die sich diese Suppe selbst eingebrockt haben. 

Natürlich haben die Pleiten auf dem rumänischen Medienmarkt auch objektive Gründe, das größte Problem ist die Einstellung zum Verbraucher. Wollen Medien ihre gesellschaftliche Relevanz nicht verlieren, müssen sie schnell wieder ihre Glaubwürdigkeit erlangen. Das bedeutet allerdings ein Umdenken der Produktpolitik, wozu, denke ich, kaum jemand fähig ist. 
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