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Außenministerium gibt Identität des in Afghanistan getöteten Rumänen bekannt


Außenministerium gibt Identität des in Afghanistan getöteten Rumänen bekannt
UN-Mitarbeiter Filaret Motco
Foto: OSCE Academy

Der am Freitag bei dem blutigen Angriff afghanischer Demonstranten in Masar-i-Scharif getötete Rumäne ist der 43-jährige UN-Experte Filaret Motco, der beim Regionalkommando Nord der UNAMA (United Nations Assistance Mission in Afghanistan) für politische Angelegenheiten zuständig war, teilte das Auswärtige Amt in Bukarest am Samstag mit.

Filaret Motco habe über eine langjährige Erfahrung als internationaler Experte verfügt, in Afghanistan sei er seit zwei Jahren für die Vereinten Nationen zunächst in Kandahar und danach in Masar-i-Scharif tätig gewesen. Davor hatte sich Filaret Motco auch an OSZE-Missionen in Tadschikistan, der Russischen Föderation, im Nordkaukaus (Tschetschenien und Kirgistan) beteiligt.



Nach Mega-Beben in Japan: Noch keine Hinweise auf rumänische Opfer – Auswärtiges Amt


Nach Mega-Beben in Japan: Noch keine Hinweise auf rumänische Opfer – Auswärtiges Amt
Der Tsunami trifft
die Millionenstadt Sendai
Foto: nhk.or.jp/nhkworld

Dem Außenministerium in Bukarest liegen zurzeit keine Hinweise auf rumänische Opfer infolge der Naturkatastrophe in Japan vor, teilte die Behörde am Freitagnachmittag mit. Man stehe in ständigem Kontakt zu den japanischen Behörden und der rumänischen Botschaft, die bemüht sei, Kontakte zu den ihr bekannten, in Japan lebenden Rumänen aufzunehmen. Außenminister Teodor Baconschi äußerte sein tiefstes Mitgefühl und sprach allen Angehörigen und Betroffenen der Katastrophe seine Anteilnahme aus. Auf der Webseite des Auswärtigen Amtes werden alle sich zurzeit in Japan aufhaltenden Landsleute ersucht, mit der rumänischen Botschaft in Tokio in Verbindung zu treten. Nach Angaben der Behörden beläuft sich die Zahl der in Japan lebenden Rumänen auf rund 2500.



Schüsse in Piatra Neamt: Ein Toter, ein Schwerverletzter


Schüsse in Piatra Neamt: Ein Toter, ein Schwerverletzter
Foto: sxc.hu

Bei einer Schießerei in der nordostrumänischen Stadt Piatra Neamt ist am Sonntagmittag ein Mann getötet worden, zwei weitere Personen wurden verletzt − eine davon schwer, berichteten die rumänischen Nachrichtensender. Die Männer seien in einem gutbesuchten, ultrazentralen Café der Stadt von einem noch unbekannten Täter niedergeschossen worden, die Polizei fahnde bereits nach einem Verdächtigen, so die ersten Meldungen der heimischen Presseagenturen. Zur Identität der Opfer machte der lokale Polizeichef Aurelian Soric noch keine Angaben, sondern verlautbarte lediglich, dass es sich, ersten Erkenntnissen zufolge, um eine Kontenregelung rivalisierender Banden gehandelt habe. Der Nachrichtenagentur Agerpres zufolge soll es sich bei den Opfern um die Gebrüder Mararu handeln – zwei halbseidene Geschäftsleute der Stadt.



Entbindungsklinik-Tragödie: Weiteres Frühchen erliegt Verletzungen, Zahl der Opfer auf sechs gestiegen


Knapp einen Monat nach dem verheerenden Brand in der haupstädtischen Entbindungsklinik Giuleºti erlag am Sonntag ein weiteres Baby seinen schweren Verletzungen. Das Frühchen hatte schwerste Verbrennungen von rund 40−50% seiner Körperoberfläche und auch der Atemwege davongetragen, es war die ganze Zeit über an Lebenserhaltungsmaschinen angeschlossen gewesen.

Den Zustand der restlichen fünf schwerverletzten Babys ist, dem Ärzte-Team des Krankenhauses Grigore Alexandrescu zufolge, zurzeit „stabil“, es bestünden Anzeichen einer „positiven Evolution“, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax.



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Der Kommentar

Demokratie in Gefahr?

Freitag, 18. Mai 2012 von Alex Gröblacher

Acht NGOs aus der Bürgerrechtsbewegung haben der neuen rumänischen Regierung unlängst vorgeworfen, sich durch die im Senat durchgewunkene reine Mehrheitswahl nach britischem Modell eine breite Mehrheit sichern zu wollen. Eine andere NGO hat den gleichen Vorwurf vor einer Woche gemacht.  
Was ist eigentlich dran?
Was will denn das neue Wahlrecht, das eigentlich kein neues ist, weil es noch durch die Abgeordnetenkammer muss und höchstwahrscheinlich auch beim Verfassungsgericht angefochten wird?

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SIMN 2012: Internationale Woche der Neuen Musik in Bukarest

Samstag, 19. Mai 2012 von Sorin Georgescu

Mit der mittlerweile 22. Ausgabe des wohl wichtigsten rumänischen Festivals für zeitgenössische E-Musik setzen die Organisatoren auf einen Wiederholungseffekt. Auch in der werbegagmäßig neun Tage umfassenden und als „Natürlichkeit des Surrealen“ präsentierten Woche 19.- 27. Mai 2012 will man die seit mehreren Jahren eingeläutete Strategie fortsetzen, die Grenzen der Hörgewohnheiten zu sprengen und Alters- und Elitegruppendenken zu überbrücken. Entsprechend divers sieht auch diesmal das Genre- und Event-Angebot aus – Multimediales, Experimentelles, Performances und ungewöhnliche Aufführungssorte (wie etwa die Ruinen des Alten Hofs im Leipziger Viertel „Lipscani“ der Bukarester Innenstadt) gehören ebenso dazu wie herkömmliche Darbietungen in klassischen Konzertsälen.

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