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ZEW-Barometer: Konjukturerwartungen für Rumänien die besten im MOE-Raum


ZEW-Barometer: Konjukturerwartungen für Rumänien die besten im MOE-Raum
Foto: sxc.hu

Das monatliche Konjunktur-Barometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bescheinigte Rumänien im Mai die besten mittelfristigen Konjukturerwartungen in Mittel- und Osteuropa. Der Erwartungsindex der Finanzanalysten für Rumänien war bereits in den letzten Monaten gestiegen, im Mai verbesserte er sich erneut um 0,1 Punkte auf gegenwärtig 50,01 Punkte, berichtete das Nachrichtenportal HotNews am Samstag unter Verweis auf die Ergebnisse der vom ZEW gemeinsam mit der Erste-Gruppe erstellten Umfrage.



Ausländische Direktinvestitionen in Rumänien ziehen weiterhin an


Ausländische Direktinvestitionen in Rumänien ziehen weiterhin an
Foto: sxc.hu

Die ausländischen, in Rumänien getätigten Direktinvestitionen (Foreign Direct Investments – FDI) beliefen sich Ende Februar auf knapp 300 Millionen Euro − und stiegen damit gegenüber dem Vorjahresperiode (140 Mio. Euro) um mehr als Doppelte, gab die rumänische Nationalbank am Mittwoch bekannt.

Beim Mehrteil der ausländischen Direktinvestitionen handelte es sich um gruppeninterne Kredite (267 Mio. Euro) sowie um Kapitalbeteiligungen (27 Mio. Euro). Der Zufluss der im Januar und Februar erfolgten FDI reichte aus, um den Fehlbetrag in der Leistungsbilanz des Landes in Höhe von  44 Mio. Euro komplett zu decken, so die rumänische Notenbank.



Rumänische Exporteure fokussieren vermehrt außergemeinschaftliche Märkte


Rumänische Exporteure fokussieren vermehrt außergemeinschaftliche Märkte
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Die Tendenz eines vermehrten Absatzes rumänischer Produkte auf außergemeinschaftliche Märke bleibt steigend − sie nahm in den ersten beiden Monaten laufenden Jahres gegenüber der Vorjahresperiode um knapp 39% zu. Insbesondere im Januar 2011 zogen die Ausfuhren in Nicht-EU-Staaten gegenüber dem Vormonat um mehr als 72% an, teilte das Nationale Statistikamt am Wochenende mit.

Insgesamt stiegen die rumänischen Exporte (inner- und außergemeinschaftliche) im letzten Jahr um 20%, der heimische Exportschwung erwies sich als der vierthöchste in der EU.

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Krisenzeiten sind Sparzeiten: Rumänen legten 5 Milliarden Euro auf die harte Karte


Krisenzeiten sind Sparzeiten: Rumänen legten 5 Milliarden Euro auf die harte Karte
Foto: sxc.hu

In den beiden Krisenjahren 2009−2010 haben die Rumänen offenbar nicht nur gelernt, den Gürtel enger zu schnallen, sondern auch etwas auf die harte Kante zu legen − die privaten Spareinlagen sind bis Ende 2010 gegenüber 2008 um knapp 23 Milliarden Lei bzw. rund 5 Milliarden Euro gestiegen, berichteten die Medien am Sonntag unter Berufung auf Angaben der Nationalbank. Laut jüngsten Daten hat die Bevölkerung trotz gekappter Löhne, steigender Arbeitslosigkeit und sinkender Kaufkraft bis Ende Oktober 2010 über Spareinlagen in Höhe von insgesamt 101,5 Milliarden Lei verfügt − Ende Oktober 2008 waren es noch knapp 78 Milliarden lei gewesen, heißt es in der Presseaussendung der Nationalbank.



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Der Kommentar

Politische Trugbilder

Donnerstag, 12. Mai 2011 von Alex Gröblacher

Immer öfter – und immer intensiver – wird in Rumänien über eine neue Partei diskutiert. Diese sei angesichts der seuchenartig um sich greifenden Politikverdrossenheit der Wähler dringend notwendig. Diese neue Partei, für die bürgerliche Intelektuelle gerade schwärmen, hat weder Geld, noch Medien auf ihrer Seite. Und noch weniger eine klare Ideologie. Klar, sie ist gegen Korruption. Aber Ehrlichkeit ist eine Grundeinstellung, keine Ideologie und schon gar keine Doktrin.

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Blog

Vom Bildungs- zum Wutbürger

Dienstag, 10. Mai 2011 von Alex Gröblacher

Die Debatte um den Gesetzentwurf zur Einführung von Synchronfassungen aller ausländischen Kino- und Fernsehfilme widerspiegelt die Einstellung in der rumänischen Gesellschaft auf perfekte Weise. Der Englisch und/oder Französisch sprechende Bildungsbürger hat sich zum Wutbürger gemopst, er hat Petitionen gegen die Initiative ins Internet gestellt und auf Facebook gewettert.

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