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Rumänien handelt vorbeugendes Kreditabkommen mit der Weltbank aus


Rumänien handelt vorbeugendes Kreditabkommen mit der Weltbank aus
Foto: sxc.hu

Rumänien und die Weltbank verhandeln zurzeit über ein sogenanntes vorsorgliches Darlehensabkommen in Höhe von einer Milliarde Euro − die Summe könnte den rumänischen Behörden im Notfall sodann für die Finanzierung der Defizite bereitgestellt werden, gab der für Rumänien zuständige Country Manager der Weltbank, Francois Rantrua, in einem Interview mit dem Finanznachrichtensender Bloomberg bekannt.



IWF-Überprüfungsmission nächste Woche in Bukarest erwartet


IWF-Überprüfungsmission nächste Woche in Bukarest erwartet
Die IWF-Überprüfungsmission
Foto: gov.ro

In Rumänien trifft Anfang nächster Woche die erste Mission des Internationalen Währungsfonds zur Evaluierung des neuen, vorbeugenden Darlehensabkommens ein, das seit Beginn des Monats läuft. Chefunterhändler der Mission ist erneut Jeffrey Franks, der von Experten der EU-Kommission und der Weltbank begleitet wird. Während ihres zweiwöchigen Aufenthalts wird die Überprüfungsmission Gespräche mit den Behörden in Bukarest, den Oppositionsparteien, Gewerkschaften, Vertretern der Handelsbanken und der Unternehmerschaft führen. Geplant ist in diesem Zeitraum u.a. auch die Festlegung einiger Zielsetzungen für die Bereiche Energie, Transport und Gesundheit.



Neues Darlehensabkommen: Privatisierungen und Außenfinanzierung sind Schwerpunkte der Verhandlungen mit dem IWF und der EU


Neues Darlehensabkommen: Privatisierungen und Außenfinanzierung sind Schwerpunkte der Verhandlungen mit dem IWF und der EU
Foto: sxc.hu

Nach Angaben von Notenbankchef Mugur Isarescu stellen die Privatisierung einer Reihe von Staatsunternehmen und die Außenfinanzierung des heimischen Defizits die Schwerpunkte der gegenwärtigen Verhandlungen zwischen den Behörden in Bukarest und der Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie der EU-Kommission über die neue, vorbeugende Darlehensvereinbarung Rumäniens dar, berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax am Wochenende.



   
Der Kommentar

Sieben Tage Ungureanu

Mittwoch, 15. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Rumäniens neuer Premierminister Mihai Razvan Ungureanu ist jetzt seit einer Woche im Amt. Normalerweise kaum Zeit für eine vernünftige Bilanz, aber diese ersten Tage lassen immerhin gewisse Schlüsse für die nächsten etwa neun Monate bis zu den Wahlen zu. Ungureanu markiert den starken Mann. Es ist verständlich, dass er sich durch hartes Durchgreifen neu positionieren will. Dazu gehört aber mehr, als nur Sündenböcke zu bestrafen. Will er etwas beweisen, muss der neue Premierminister einen neuen Führungsstil entwickeln. Er hat im Außenministerium und beim Auslandsgeheimdienst gezeigt, dass er Reformen durchsetzen kann. Er muss es nur wollen. 

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Blog

Medien in selbstgebrauter Tinte

Donnerstag, 16. Februar 2012 von Alex Gröblacher

Die Auflagenstelle BRAT hat gerade die neuesten Zahlen über die Auflagen rumänischer Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht - Fazit des Berichts ist, dass die verkauften Auflagen in letzter Zeit um die Hälfte eingebrochen sind. Das muss niemanden wundern, am wenigsten die Medienmacher selbst, die sich diese Suppe selbst eingebrockt haben. 

Natürlich haben die Pleiten auf dem rumänischen Medienmarkt auch objektive Gründe, das größte Problem ist die Einstellung zum Verbraucher. Wollen Medien ihre gesellschaftliche Relevanz nicht verlieren, müssen sie schnell wieder ihre Glaubwürdigkeit erlangen. Das bedeutet allerdings ein Umdenken der Produktpolitik, wozu, denke ich, kaum jemand fähig ist. 
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